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Wirtschaft 03.05.2026, 09:52 Aktualisiert: 03.05.2026, 12:02

Trump im Iran-Krieg: Wirtschaft wächst, aber Lebenshaltungskosten steigen

US-Wirtschaft wuchs im 1. Quartal 2026 um 2%.

Wichtige Fakten

  • US-Wirtschaft wuchs im 1. Quartal 2026 um 2%.
  • Ölpreis stieg auf bis zu 126 Dollar pro Barrel.
  • Inflation im März bei 3,3%, nahe 2-Jahres-Hoch.
  • Fed ließ Leitzins unverändert bei 3,5%-3,75%.
  • Benzinpreis stieg auf 4,30 Dollar pro Gallone.

Im dritten Monat des US-iranischen Krieges zeigen sich gemischte wirtschaftliche Signale in den Vereinigten Staaten. Das BIP wuchs im ersten Quartal 2026 annualisiert um 2%, eine Erholung nach einem schwachen Jahresende 2025. Doch der Energiepreisschock belastet die Verbraucher: Der Ölpreis für Brent Crude erreichte ein Vierjahreshoch von 126 Dollar pro Barrel, bevor er auf 111 Dollar fiel. Vor Kriegsbeginn lag er bei 73 Dollar. Die Inflationsrate stieg im März auf 3,3%, den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Die Federal Reserve beließ den Leitzins unverändert bei 3,5% bis 3,75%. Trotz des Gegenwinds legten die US-Aktienmärkte zu: Der Nasdaq stieg um 10%, der S&P 500 um 5%. Analysten führen das Wachstum vor allem auf hohe Investitionen von Tech-Konzernen in Künstliche Intelligenz zurück, während der private Konsum nur um 1,6% zulegte. Mit Blick auf die Midterms im November bleibt die Teuerung eine zentrale Herausforderung für Trump.

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