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Trump rudert zurück: Aus 20-Prozent-Maut auf Hormus werden Investitionsabkommen
US-Präsident Trump verzichtet auf eine 20-Prozent-Maut für die Straße von Hormus.
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Trump verzichtet auf eine 20-Prozent-Maut für die Straße von Hormus.
- • Stattdessen sollen Handels- und Investitionsabkommen mit Golfstaaten geschlossen werden.
- • Die USA setzen ihre Seeblockade gegen iranische Häfen fort.
- • Iran griff zwei Öltanker aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an, ein Besatzungsmitglied starb.
- • Der Ölpreis stieg auf 87 Dollar pro Barrel Brent.
Trumps Kehrtwende bei Hormus-Maut
US-Präsident Donald Trump hat seine Ankündigung einer 20-Prozent-Gebühr auf alle Frachtschiffe, die die Straße von Hormus passieren, zurückgenommen. Stattdessen soll es Handels- und Investitionsabkommen mit den Golfstaaten geben. Trump sprach von massiven Investitionen in die USA und betonte, er möge das Konzept einer Gebühr nicht.Angriffe und Gegenangriffe
Trotz der Kehrtwende gehen die militärischen Auseinandersetzungen weiter. US-Streitkräfte haben in der dritten Nacht in Folge iranische Ziele attackiert. Iran reagierte mit Angriffen auf Bahrain und Jordanien sowie auf zwei Öltanker der Vereinigten Arabischen Emirate, wobei ein indisches Besatzungsmitglied getötet wurde. Die Straße von Hormus bleibt faktisch blockiert, der Schiffsverkehr ist drastisch eingeschränkt.Wirtschaftliche Folgen
Die Unsicherheit trieb den Ölpreis auf 87 Dollar pro Barrel Brent in die Höhe. Experten warnen vor negativen Auswirkungen auf Investitionen und Verbraucherpreise. Die Weltschifffahrtsorganisation IMO und der Verband Deutscher Reeder kritisierten die ursprüngliche Maut-Idee als rechtlich unzulässig.Das könnte Sie auch interessieren
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