Trump schließt Vergleich mit US-Steuerbehörde: Prüfverzicht auf ewig
Wichtige Fakten
- • IRS darf Trumps Steuererklärungen nie mehr prüfen.
- • Trump hat IRS auf 10 Milliarden Dollar verklagt.
- • 1,8 Milliarden Dollar Fonds für Justizopfer geplant.
- • Vergleich gilt auch für Söhne und Trump Organization.
- • Trump zahlte oft kaum Einkommensteuer auf Bundesebene.
Vergleich beendet Steuerstreit
Die US-Steuerbehörde IRS verzichtet auf ewig auf die Prüfung früherer Steuererklärungen von Präsident Donald Trump. Dies geht aus einem juristischen Vergleich mit dem US-Justizministerium hervor, der publik wurde. Trump hatte die Behörde auf mindestens zehn Milliarden Dollar Schadenersatz verklagt, nachdem ein IRS-Mitarbeiter während Trumps erster Amtszeit unrechtmäßig Steuerdaten entwendet und an Medien weitergegeben haben soll.
Fonds für Justizopfer
Der Vergleich sieht zudem einen Fonds in Höhe von knapp 1,8 Milliarden Dollar vor, der Medienberichten zufolge auch Trump-Anhängern zugutekommen könnte, die für ihre Teilnahme am Sturm auf das Kapitol angeklagt wurden. Der Prüfverzicht umfasst neben Trump auch seine Söhne Eric und Donald Jr., die Familienfirma sowie verbundene Personen und Unternehmen.
Jahrelanger Rechtsstreit
Trumps Steuerpraktiken waren in den USA ein Dauerthema. Anders als frühere Präsidenten wehrte er sich vehement gegen eine Offenlegung. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen veröffentlichte ein Ausschuss des Repräsentantenhauses 2022 Unterlagen, die zeigten, dass Trump in mehreren Jahren kaum oder gar keine Einkommensteuer zahlte, obwohl sein Vermögen auf rund 6,1 Milliarden Dollar geschätzt wird.
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