Rekordüberschuss in britischen Staatsfinanzen: 30,4 Milliarden Pfund im Januar 2026
- • Der Überschuss von 30,4 Mrd. £ im Januar 2026 ist der höchste seit Aufzeichnungsbeginn 1993.
- • Kapitalertragssteuern brachten 17 Mrd. £ ein, fast 7 Mrd. £ mehr als im Vorjahr.
- • Die Staatsverschuldung liegt bei 92,9 % des BIP, ein Niveau wie in den 1960er Jahren.
"Trotz des Rekordüberschusses bleiben die Staatsfinanzen angespannt, da hohe Verschuldung und schwaches Wachstum die Wirtschaft belasten."
Wirtschaftsrat der CDU drängt auf umfassende Reformen zur Belebung der Wirtschaft
- • Der Wirtschaftsrat der CDU fordert eine Agenda für Arbeitnehmer, um die Wirtschaft zu beleben.
- • Mehr als drei Millionen Arbeitslose sind ein Zeichen für dringenden Reformbedarf.
- • Es werden deutliche Steuersenkungen und die Abschaffung des Solidaritätszuschlags auch für Gutverdienende vorgeschlagen.
"Der Druck auf die Bundesregierung steigt, tiefgreifende Reformen zur wirtschaftlichen Belebung durchzuführen, um einem weiteren Abwärtsdruck auf den Arbeitsmarkt entgegenzuwirken."
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Oxfam-Bericht: Zahl der Milliardäre über 3.000 – Vermögen steigt weiter, Oxfam warnt vor wachsendem politischem Einfluss
- • Oxfam zufolge überschritt die Zahl der Milliardärinnen und Milliardäre 2025 erstmals die Marke von 3.000; ihr gemeinsames Vermögen lag bei 18,3 Billionen US-Dollar (Rekordwert).
- • Laut Oxfam stieg das Vermögen der Milliardäre im vergangenen Jahr um 16 Prozent; seit 2020 legte es inflationsbereinigt um mehr als 80 Prozent zu (Guardian: 81 Prozent bzw. +8,2 Billionen US-Dollar).
- • Oxfam betont, dass fast die Hälfte der Menschheit in Armut lebt; der Guardian berichtet zudem, dass Fortschritte im Kampf gegen Armut und Hunger zuletzt stockten.
"Oxfam erwartet ohne politische Gegenmaßnahmen (höhere Besteuerung sehr großer Vermögen, stärkere Umverteilung) eine weitere Zuspitzung der Vermögenskonzentration. Gleichzeitig dürfte der Konflikt um Verteilung und demokratische Einflussnahme an Schärfe gewinnen – sowohl durch steuerpolitische Debatten (u.a. Erbschaftsteuer) als auch durch anhaltende Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten, Austerität und Korruption."