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Politik 19.05.2026, 00:22 Aktualisiert: 19.05.2026, 08:03

Trump sorgt mit Äußerungen über Taiwan-Waffenverkäufe für Unruhe

Trump: Waffenverkäufe an Taiwan als Verhandlungschip mit China.

Wichtige Fakten

  • Trump: Waffenverkäufe an Taiwan als Verhandlungschip mit China.
  • Taiwan-Präsident Lai betont US-Waffenverkäufe als wichtigste Abschreckung.
  • Chinesische Medien nutzen Trumps Äußerungen gegen Taiwans Regierung.

Trumps widersprüchliche Signale an Taiwan

US-Präsident Donald Trump hat mit seinen jüngsten Äußerungen zu Taiwan für Unruhe gesorgt. Nach einem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Peking vermied Trump zunächst eine Stellungnahme zur Zukunft der US-Unterstützung für Taiwan. Später erklärte er jedoch in einem Fox-Interview, dass Waffenverkäufe an Taiwan ein „sehr guter Verhandlungschip“ gegenüber China seien. Zudem stellte er eine klare militärische Verteidigung Taiwans in Frage, indem er sagte, er sei nicht gewillt, für einen Krieg in Taiwan „9500 Meilen zu reisen“. Die Aussagen lösen Besorgnis bei Taiwans Regierungspartei DPP aus, da sie eine Abkehr von Washingtons traditioneller Zweideutigkeit bedeuten könnten.

Taiwans innenpolitische Spannungen durch Trumps Rhetorik

Taiwans Präsident Lai Ching-te betonte in einer Stellungnahme, dass US-Waffenverkäufe die wichtigste Abschreckung für regionale Konflikte darstellten. Er warnte davor, Taiwan als Verhandlungsobjekt zu behandeln. Die oppositionelle Kuomintang nutzt Trumps Aussagen indes, um eine Kehrtwende in Taiwans pro-westlicher Außenpolitik zu fordern. Beobachter raten Taipeh jedoch, Trumps Äußerungen nicht zu überinterpretieren, da seine Positionen oft inkonsistent seien. Die chinesische Staatsmedie hingegen verstärken die Narrativ, dass Trumps Haltung Taiwans „Separatisten“ einen schweren Schlag versetzt habe.

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