Trump und die Fed: Warsh‘ Zins-Senkungswunsch schwer umsetzbar
Wichtige Fakten
- • Trump möchte Kevin Warsh als Fed-Chef.
- • Warsh fordert trotz Inflation niedrigere Zinsen mit AI-Argument.
- • Greenspan nutzte ähnliche Argumentation in den 1990ern.
- • Trump‘ Zölle und Abschiebungen verschlechtern Wirtschaftsdaten.
- • Bisher keine Daten für AI-Produktivitätsboom.
- • Trump könnte Fed-Reform forcieren, aber gerichtliche Hürden bestehen.
Trump will Einfluss auf Fed-Zinspolitik
Donald Trump möchte Kevin Warsh als nächsten Fed-Chef einsetzen, nachdem er Jerome Powell ersetzt hat. Warsh argumentiert, dass die KI-Revolution niedrigere Zinsen erlaube, ohne die Inflation anzuheizen. Trump bezeichnete Warsh als Idealbesetzung. Die meisten der 11 anderen Fed-Mitglieder sind jedoch nicht in Trumps Hand und dürften eine Zinssenkung ablehnen.
Warsh‘ Argumentation und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Warsh stützt sich auf das Beispiel des früheren Fed-Chefs Greenspan, der in den 1990ern eine Zinserhöhung trotz sinkender Arbeitslosigkeit ablehnte. Im Gegensatz dazu erschweren Trumps Zölle und Abschiebepolitik die wirtschaftliche Lage. Die Inflation stieg zuletzt auf über 3%. Ein KI-getriebener Produktivitätsboom ist bisher nicht erkennbar.
Aussichten für Trumps Fed-Pläne
Trumps Traum von einer gefügigen Fed bleibt unerreichbar. Gerichte weigern sich, Gouverneurin Lisa Cook ohne Grund zu entlassen. Auch die Wiederernennung regionaler Fed-Bank-Präsidenten vereitelt Trumps Einflussnahme. Eine siebenköpfige Mehrheit für Zinssenkungen ist unwahrscheinlich.
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