Teilen:
International 12.02.2026, 04:27 Aktualisiert: 12.02.2026, 10:04

Trump und Netanjahu betonen Verhandlungen mit Iran trotz militärischer Drohkulisse

US-Präsident Trump setzt auf Fortsetzung der Atomverhandlungen mit dem Iran.

Wichtige Fakten

  • US-Präsident Trump setzt auf Fortsetzung der Atomverhandlungen mit dem Iran.
  • Israels Premier Netanjahu betonte Sicherheitsinteressen und Koordination mit den USA.
  • Die USA verstärken militärische Präsenz in der Region mit Flugzeugträgerverbänden.
  • Israel hält einen Krieg mit dem Iran laut Medien für unvermeidlich.
  • Indirekte Gespräche zwischen US- und iranischen Vertretern fanden kürzlich in Oman statt.

Zusammenfassung

US-Präsident Donald Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu haben sich in einem Treffen auf die Fortsetzung der Atomgespräche mit dem Iran verständigt, ohne definitive Beschlüsse zu fassen. Trump betonte, dass Verhandlungen der bevorzugte Weg seien, um ein Abkommen auszuloten, und verwies auf frühere US-Angriffe auf iranische Atomanlagen als Warnung. Netanjahu unterstrich hingegen die Sicherheitsinteressen Israels, insbesondere die Sorge, dass ein Abkommen nur das Atomprogramm und nicht die ballistischen Raketen des Irans abdecken könnte.

Parallel dazu bauen die USA laut Berichten des Wall Street Journal die militärische Drohkulisse in der Region aus, indem sie einen zweiten Flugzeugträgerverband vorbereiten, obwohl noch keine Entsendung beschlossen wurde. Israelische Medien berichten, dass Israel einen Krieg mit dem Iran für unvermeidlich hält, während US-Vizepräsident JD Vance erklärte, der Fokus liege darauf, dass der Iran keine Atomwaffen besitzt. Kürzlich fanden indirekte Gespräche zwischen US-amerikanischen und iranischen Vertretern in Oman statt, mit Aussicht auf weitere Treffen.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.