UK-Wirtschaft wächst trotz Iran-Krieg leicht
Wichtige Fakten
- • Britische Wirtschaft wuchs im Mai um 0,1%.
- • Dienstleistungssektor legte um 0,3% zu.
- • Produktion und Baugewerbe gingen zurück.
- • Dreimonats-BIP wuchs um 0,7%.
- • Steigende Energiepreise belasten die Aussichten.
Wachstum im Mai
Die britische Wirtschaft ist im Mai nach einem Rückgang im April wieder leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 0,1%, wie das Office for National Statistics (ONS) mitteilte. Das Wachstum wurde vor allem vom Dienstleistungssektor getragen, der um 0,3% zulegte. Produktion und Baugewerbe verzeichneten dagegen Rückgänge von 0,5% bzw. 0,8%. Der Drei-Monats-Zeitraum bis Mai zeigte ein BIP-Wachstum von 0,7%.
Branchen und Treiber
Besonders stark entwickelten sich die Bereiche Computerprogrammierung und Werbung sowie die Pharmaindustrie. Der Iran-Krieg belastete jedoch mehrere Sektoren, darunter das verarbeitende Gewerbe, die Gastronomie und Reiseunternehmen. Die Energiepreise stiegen von rund 72 auf 84 Dollar pro Barrel.
Wirtschaftliche Perspektiven
Analysten wiesen darauf hin, dass das Wachstum angesichts der anhaltenden Unsicherheit durch den Iran-Konflikt und gestiegene Energiekosten verhalten bleibt. Die Internationaler Währungsfonds (IWF) hob seine UK-Wachstumsprognose für 2025 leicht auf 1% an. Der designierte Premierminister Andy Burnham übernimmt eine Wirtschaft mit schrumpfendem fiskalischen Spielraum.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.