Ukraine: Neue Zuversicht im fünften Kriegsjahr
Wichtige Fakten
- • Kiewer Sicherheitskonferenz: Leitfrage "Finsternis oder Morgendämmerung?".
- • Ex-Premier Jazenjuk: Ukraine werde den Krieg gewinnen.
- • Philosoph Jermolenko: Neuer "Diskurs der Stärke" in der Ukraine.
- • Ukrainer setzen auf asymmetrische Kriegsführung gegen Russland.
- • Ziel: Russlands Stärken wie Größe und Rohstoffe in Schwäche umwandeln.
Stimmungswandel in der Ukraine
Im fünften Kriegsjahr zeichnet sich ein neues Selbstbewusstsein in der Ukraine ab. Obwohl das Land von Russlands Angriffen erschöpft ist, sprechen Intellektuelle immer offener von einem möglichen Sieg. Die Leitfrage der Kiewer Sicherheitskonferenz "Finsternis oder Morgendämmerung?" beantwortete Gastgeber Arsenij Jazenjuk optimistisch: Die Ukraine werde den Krieg gewinnen.
Strategische Neubewertung
Philosoph Wolodymyr Jermolenko vom ukrainischen PEN-Zentrum spricht von einem neuen "Diskurs der Stärke". Die Ukraine betreibe eine asymmetrische Kriegsführung, die Russlands Stärken – territoriale Größe und Rohstoffvorkommen – in Schwächen verwandele. Die Überzeugung, den Krieg gewinnen zu können, sei gewachsen.
Europa als Lehrender
Jermolenko betont, es gehe um Europa: Die Ukraine zeige, dass man imperialen Kräften widerstehen könne – durch technologische Entwicklung und Verteidigungsentschlossenheit. Europa müsse dies lernen. Gleichzeitig warnt er vor Kompromissbereitschaft gegenüber Putin und mahnt, die Ukraine solle sich auf einen langen Kampf vorbereiten.
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