Ukrainer gesteht Brandanschlag auf Starmer-Haus: Erzwungen von russischem Online-Erpresser
Wichtige Fakten
- • Roman Lavrynovych, 22, gestand die Brandstiftung an Starmers Haus.
- • Er wurde von einem russischsprachigen Telegram-Nutzer namens „El Money“ erpresst.
- • Lavrynovych brauchte Geld für die medizinische Behandlung seines Vaters in der Ukraine.
- • Er betonte, niemanden gefährden zu wollen und glaubte, die Gebäude seien leer.
- • Die Anschläge erfolgten im Mai 2025 in London.
Hintergrund der Anschläge
Der 22-jährige Ukrainer Roman Lavrynovych hat vor dem Londoner Strafgericht Old Bailey gestanden, Brandanschläge auf ein Haus und ein Auto des britischen Premierministers Keir Starmer verübt zu haben. Er gab an, von einem russischsprachigen Telegram-Nutzer namens „El Money“ erpresst worden zu sein. Lavrynovych sagte aus, er habe die Taten aus Angst um sein Leben und das seiner Großmutter begangen, nachdem er zunächst abgelehnt habe. Zudem benötige er dringend Geld für die medizinische Behandlung seines Vaters in der Ukraine.
Details der Brandanschläge
Laut Anklage zündeten Lavrynovych und zwei Mitangeklagte im Mai 2025 ein Toyota-Fahrzeug von Starmer sowie zwei Immobilien in London an. Bei einem Brand am 12. Mai war Starmers Schwägerin mit ihrer Familie im Haus. Lavrynovych betonte, er habe angenommen, die Gebäude seien leer gewesen. Die mutmaßliche Drahtzieher, die über den Account „El Money“ kommunizierten, hätten gedroht, ihn zu töten, falls er nicht gehorche. Er habe etwa 3.000 Pfund in Kryptowährung für den Autobrand erhalten, aber die geforderte Summe auf legale Weise nicht beschaffen können.
Verfahren und Anklage
Alle drei Männer – Lavrynovych, Petro Pochynok (35) und Stanislav Carpiuc (27) – haben auf nicht schuldig plädiert. Lavrynovych ist außerdem wegen Brandstiftung mit Lebensgefahr angeklagt. Das Verfahren läuft weiter.
Das könnte Sie auch interessieren
Australien schickt Aufklärungsflugzeug zur Sicherung der Straße von Hormus
Catherine besucht Italien: Erster offizieller Auslandsbesuch nach Krebserkrankung
Fentanyl-Krise in den USA: Rückgang der Todesfälle durch Drogen, aber Experten warnen vor vorübergehender Wirkung
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.