Ukrainische Drohnen treffen Wildberries-Lager: Schlag für russische Kleinunternehmen
Wichtige Fakten
- • Ukrainische Drohnen trafen mindestens vier Wildberries-Lager.
- • Acht Tote und Dutzende Verletzte bei Angriffen in Elektrostal und Kotowsk.
- • Warenschaden geschätzt auf 1 Mrd. Dollar.
- • Wildberries schloss Drohnenangriffe als höhere Gewalt in Verträgen aus.
- • Kiew bezeichnet Ziele als militärische Logistikknoten.
Angriffswelle auf Wildberries-Lager
Ukrainische Drohnen haben innerhalb weniger Tage mehrere Lagerhäuser des russischen Online-Riesen Wildberries getroffen. Bei den Angriffen auf Standorte in Elektrostal bei Moskau und Kotowsk in der Oblast Tambow wurden acht Mitarbeiter getötet und Dutzende verletzt. Der Sachschaden wird auf umgerechnet rund eine Milliarde Dollar geschätzt. Kiew erklärte, es handle sich um militärische Logistikknoten, die unter anderem für die Drohnenproduktion genutzt würden.
Auswirkungen auf Kleinunternehmen
Wildberries fungiert als Marktplatz, bei dem Waren von unabhängigen Händlern gelagert und versendet werden. Einige dieser Händler haben ihre gesamten Bestände verloren. Unternehmerinnen berichten von Verlusten in Millionenhöhe und beklagen mangelnde Unterstützung. Der Mutterkonzern erklärte sich zwar zu Entschädigungen bereit, doch ein kurz vor den Angriffen eingeführter Vertragszusatz schließt Drohnenangriffe als höhere Gewalt aus. Die Händler fordern mehr Sicherheit und Transparenz von der Plattform und prangern die schleppende Bearbeitung von Entschädigungsanträgen an.
Das könnte Sie auch interessieren
Rubio und Lawrow treffen sich in Manila: EU verhängt schärfste Sanktionen seit Jahren
Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Wildberries-Lager: Selenskyj bestätigt militärische Logistikziele
Führungswechsel in der ukrainischen Armee: Drapatyj löst Syrskyj ab
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.