US-Banken läuten Berichtssaison ein: Hohe Erwartungen an Gewinne
Wichtige Fakten
- • US-Banken wie JPMorgan, Goldman Sachs berichten ab morgen.
- • Analysten erwarten Gewinnplus von über 10% für US-Banken.
- • S&P-500-Unternehmen soll Gewinnwachstum von über 23% erzielen.
- • Fokus liegt auf KI-Monetarisierung und Geschäftsaussichten.
- • DAX notiert mit 25.118 Punkten trotz Iran-Konflikt leicht im Plus.
Auftakt der US-Berichtssaison
In dieser Woche beginnt in den USA die Berichtssaison zum zweiten Quartal 2026. Traditionell eröffnen die großen US-Banken den Zahlenreigen: Morgen berichten JPMorgan, Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Wells Fargo, gefolgt von Morgan Stanley und der Bank of New York Mellon am Mittwoch. Analysten erwarten für die Finanzhäuser ein durchschnittliches Gewinnplus von über zehn Prozent.
Hohe Erwartungen an den Gesamtmarkt
Für den S&P-500-Index prognostizieren Experten ein Gewinnwachstum von über 23 Prozent, getrieben durch Technologiewerte. Marktanalyst Maximilian Wienke von eToro warnt jedoch vor Enttäuschungen: „Selbst solide Zahlen könnten Gewinnmitnahmen auslösen.“ Entscheidend seien vor allem die Ausblicke der Unternehmen, insbesondere zur KI-Monetarisierung.
Europäische Märkte im Blick
Der DAX startet gelassen in die Woche – trotz jüngster Spannungen im Iran-Konflikt notiert der Leitindex 0,2 Prozent höher bei 25.118 Punkten. Analysten rechnen für DAX-Unternehmen mit einem Gewinnwachstum von fünf bis zwölf Prozent. Erstes Highlight in Europa sind die Zahlen des niederländischen Chipzulieferers ASML am Mittwoch. Zusätzlich blicken Investoren auf die US-Verbraucherpreise am Dienstag.
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