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Wirtschaft 13.07.2026, 08:14 Aktualisiert: 13.07.2026, 18:01

DAX erholt sich trotz Iran-Konflikts ins Plus – Börsenwoche bringt neue Herausforderungen

DAX schließt 0,2% höher bei 25.114 Punkten.

Wichtige Fakten

  • DAX schließt 0,2% höher bei 25.114 Punkten.
  • Ölpreis Brent steigt auf fast 80 Dollar (+5%).
  • US-Banken starten die Berichtssaison am Dienstag.
  • Börsenneuling SMAG bricht um 23,7% auf 26,70 Euro ein.
  • DAX-Rekordhoch von 25.908 Punkten in der Vorwoche.

Handelsverlauf mit Erholung

Der DAX zeigte am Montag eine bemerkenswerte Erholung: Nach einem schwachen Start, der den Index zeitweise unter die 25.000-Punkte-Marke drückte, schloss der deutsche Leitindex 0,2 Prozent höher bei 25.114 Punkten. Geopolitische Risiken durch die Eskalation im Iran-Konflikt belasteten den Handel, doch kehrte im Verlauf wieder Optimismus ein. US-Präsident Trumps Ankündigung einer neuen Blockade der Straße von Hormus wurde als taktisches Manöver interpretiert.

Ölpreis und internationale Börsen

Die Ölpreise zogen deutlich an: Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Abend fast 80 Dollar, ein Plus von über fünf Prozent. Die US-Börsen starteten mit Verlusten in die Woche; der Dow Jones gab 0,3 Prozent nach, die Technologiewerte an der Nasdaq verloren zwischenzeitlich über ein Prozent. In Asien hatten die Märkte zum Wochenauftakt ebenfalls nachgegeben.

Ausblick auf die Woche: Inflationsdaten und Berichtssaison

Diese Woche stehen wichtige US-Konjunkturdaten an: Am Dienstag werden die Verbraucherpreise für Juli veröffentlicht, am Mittwoch die Erzeugerpreise. Sollten die Inflationsdaten höher ausfallen, könnte dies die Hoffnung auf ein günstigeres Zinsumfeld dämpfen, das ein Treiber der DAX-Rally war. Zudem beginnt die Berichtssaison zum zweiten Quartal: Große US-Banken wie JPMorgan, Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Wells Fargo legen ihre Ergebnisse vor. Im Inland verzeichnete der Börsenneuling SMAG einen schwachen Start: Die Aktie des Mobilfunkmasten-Herstellers fiel um 23,7 Prozent auf 26,70 Euro, nachdem sie zu 35 Euro unter dem Ausgabekurs von 46 Euro gestartet war.

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