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International 01.04.2026, 09:03 Aktualisiert: 01.04.2026, 10:12

US-Journalistin im Irak entführt – Verdacht auf pro-iranische Miliz

US-Journalistin Shelly Kittleson in Bagdad entführt.

Wichtige Fakten

  • US-Journalistin Shelly Kittleson in Bagdad entführt.
  • Verdacht auf Beteiligung der pro-iranischen Miliz Kataib Hezbollah.
  • Ein Verdächtiger wurde von irakischen Behörden festgenommen.
  • USA warnen vor Risiken für Amerikaner im Irak.

Entführung einer US-Journalistin

Die amerikanische Journalistin Shelly Kittleson, eine langjährige freie Reporterin in der Region, wurde in Bagdad entführt. Laut US-Angaben wird eine pro-iranische irakische Milizgruppe, Kataib Hezbollah, verdächtigt, hinter der Tat zu stecken. Das US-Außenministerium arbeitet an ihrer Freilassung "so schnell wie möglich".

Ermittlungen und Festnahme

Irakische Sicherheitskräfte nahmen einen Verdächtigen fest, der Verbindungen zu Kataib Hezbollah haben soll, und beschlagnahmten ein Fahrzeug, das bei der Entführung verwendet wurde. Die Entführung erfolgte durch vier Männer in Zivilkleidung, die Kittleson in ein Auto zwangen, wie Überwachungsaufnahmen zeigen. Die Suche konzentriert sich auf den Osten der Hauptstadt.

Regionale Sicherheitslage

Die Entführung erfolgt vor dem Hintergrund einer sich verschlechternden Sicherheitslage im Irak nach dem US-israelischen Angriff auf den Iran. Pro-iranische Milizen, die im Irak stark vertreten sind, haben in der Vergangenheit US-Ziele angegriffen. Die USA warnen Amerikaner vor erhöhten Risiken und raten zur Ausreise.

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