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International 28.05.2026, 03:18 Aktualisiert: 28.05.2026, 06:02

US-Militär tötet weitere Personen bei Anti-Drogen-Operation im Pazifik

US-Militär griff am Mittwoch ein Drogenschmuggelboot im Pazifik an.

Wichtige Fakten

  • US-Militär griff am Mittwoch ein Drogenschmuggelboot im Pazifik an.
  • Zwei Männer getötet, zwei Überlebende von Küstenwache gerettet.
  • Operation 'Southern Spear' seit September fordert fast 200 Tote.
  • Menschenrechtsgruppen kritisieren mögliche extralegale Tötungen.
  • Regierung liefert keine eindeutigen Beweise für Drogenhandel.

Militäreinsatz gegen Drogenschmuggel

Das US-Militär hat am Mittwoch im östlichen Pazifik erneut ein mutmaßliches Drogenschmuggelboot angegriffen. Dabei kamen zwei Männer ums Leben. Es war der zweite tödliche Angriff innerhalb von zwei Tagen im Rahmen der Trump-Administration-Operation „Southern Spear“, die seit September läuft. Die Einsätze haben bereits fast 200 Todesopfer gefordert. Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass die Angriffe extralegale Tötungen darstellen könnten, da die Zivilisten keine unmittelbare Bedrohung für die USA darstellten.

Details des Angriffs

Das US-Southern Command erklärte auf X, das Boot sei auf einer bekannten Schmuggelroute unterwegs gewesen. Zwei mutmaßliche „Narco-Terroristen“ seien getötet worden. Zwei Personen überlebten den Angriff und wurden von der US-Küstenwache gerettet. Die Behörde äußerte sich nicht zu diesem und anderen Rettungseinsätzen. Die mitgelieferten Aufnahmen zeigen eine große Explosion und brennende Trümmer im Wasser.

Kritik und fehlende Beweise

Präsident Trump betonte, die USA befänden sich im Krieg mit Drogenkartellen aus Lateinamerika. Die Regierung legte jedoch keine definitiven Beweise vor, dass die angegriffenen Schiffe tatsächlich Drogen schmuggelten. Rechtsexperten zweifeln die Rechtmäßigkeit der Angriffe an.

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