Stichwahl in Georgia und Eskalation im Iran-Konflikt
Wichtige Fakten
- • Demokrat Shawn Harris und Republikaner Clay Fuller treten am 7. April in einer Stichwahl in Georgia an.
- • Eine vorläufige Untersuchung macht die USA für den Angriff auf eine iranische Mädchenschule verantwortlich, bei dem mindestens 175 Menschen starben.
- • US-Verteidigungsminister Hegseth beschuldigte den Iran, Raketen von zivilen Einrichtungen abzufeuern.
- • Trumps Diplomatennominierung Jeremy Carl scheiterte an mangelnder republikanischer Unterstützung.
- • Die USA meldeten die Zerstörung mehrerer iranischer Minenleger in der Straße von Hormus.
Stichwahl in Georgia als Stimmungstest
Bei einer Sonderwahl im 14. Kongresswahlbezirk von Georgia haben sich der Demokrat Shawn Harris und der Republikaner Clay Fuller für eine Stichwahl am 7. April qualifiziert. Die Wahl gilt als Test für den Einfluss von Donald Trump in einem traditionell republikanischen Bezirk. Harris, ein pensionierter Armeegeneral, hat laut Berichten viermal mehr Spenden gesammelt als Fuller, der jedoch Trumps Unterstützung genießt. Harris wirbt um eine breite Koalition aus Demokraten, Unabhängigen und Republikanern, während Fuller vor einem demokratischen Sieg als "Tragödie" warnt.
Eskalation im Iran-Konflikt
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigte die bisher intensivsten US-Luftschläge an und beschuldigte den Iran, Raketen von zivilen Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäusern abzufeuern. Eine vorläufige Untersuchung der New York Times macht die USA für den Angriff auf eine iranische Mädchenschule verantwortlich, bei dem mindestens 175 Menschen starben. Laut dem Bericht handelte es sich um einen "Zielauswahlfehler" aufgrund veralteter Daten. Die US-Streitkräfte meldeten zudem die Zerstörung mehrerer iranischer Minenleger in der Straße von Hormus, wo der Iran Minen gelegt haben soll.
Innenpolitische Kontroversen
Trumps Nominierung von Jeremy Carl für einen wichtigen diplomatischen Posten scheiterte am Widerstand innerhalb der eigenen Partei, nachdem Carl für antisemitische Äußerungen kritisiert worden war. Repräsentantenhaus-Sprecher Mike Johnson weigerte sich, islamfeindliche Äußerungen republikanischer Abgeordneter zu verurteilen. Trump kündigte zudem den Bau einer Ölraffinerie in Texas im Wert von 300 Milliarden Dollar an und ernannte die Witwe eines rechtsextremen Aktivisten in ein Beratungsgremium der US-Luftwaffenakademie.
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