Teilen:
International 20.02.2026, 01:59 Aktualisiert: 20.02.2026, 10:03

USA setzen Iran unter Druck: Trump nennt Frist für Atomverhandlungen

US-Präsident Trump gibt Iran 10-15 Tage Frist für Atomverhandlungen.

Wichtige Fakten

  • US-Präsident Trump gibt Iran 10-15 Tage Frist für Atomverhandlungen.
  • Zweiter US-Flugzeugträgerverband mit USS Gerald R. Ford nähert sich dem Nahen Osten.
  • Iran droht mit Gegenangriffen auf US-Stützpunkte bei militärischer Aggression.
  • Verhandlungen in Genf dauerten drei Stunden ohne Durchbruch.
  • USA fordern kompletten Verzicht Irans auf Urananreicherung und Langstreckenraketen.

Verhandlungen unter Zeitdruck

Die USA haben dem Iran ein Ultimatum von 10 bis 15 Tagen für eine Einigung in den Atomverhandlungen gestellt. US-Präsident Donald Trump drohte bei einem Treffen seines "Friedensrates", dass andernfalls "schlimme Dinge" passieren würden. Hintergrund sind die gescheiterten Gespräche in Genf, die etwa drei Stunden dauerten, aber keinen Durchbruch brachten. Washington fordert von Teheran den vollständigen Verzicht auf Urananreicherung und die Aufgabe des Programms für ballistische Langstreckenraketen.

Militärische Aufrüstung

Parallel zu den diplomatischen Bemühungen intensiviert die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten. Ein zweiter Flugzeugträgerverband mit der USS Gerald R. Ford ist auf dem Weg in die Region und könnte innerhalb weniger Tage das östliche Mittelmeer erreichen. Zusammen mit der bereits im Arabischen Meer stationierten USS Abraham Lincoln verfügen die USA über erhebliche Angriffskapazitäten. Experten zufolge könnten von diesen Trägern aus mehrere hundert Angriffsmissionen täglich geflogen werden.

Iranische Drohungen

Iran reagierte auf die US-Drohungen mit einer klaren Warnung: Bei einem Angriff würden "alle Stützpunkte, Einrichtungen und Vermögenswerte der feindlichen Streitkräfte in der Region legitime Ziele darstellen". Dies teilte der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres mit. Teheran besteht darauf, dass sein Atomprogramm friedlichen Zwecken dient und betrachtet Forderungen nach einer Begrenzung des Raketenarsenals als rote Linie.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.