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International 24.02.2026, 01:06 Aktualisiert: 24.02.2026, 09:59

USA werfen China massiven und intransparenten Atomwaffenausbau vor

Die USA werfen China vor, sein Atomarsenal massiv und intransparent auszubauen.

Wichtige Fakten

  • Die USA werfen China vor, sein Atomarsenal massiv und intransparent auszubauen.
  • China bestreitet die Vorwürfe und lehnt eine Teilnahme an trilateralen Gesprächen ab.
  • Der New-START-Vertrag zwischen USA und Russland ist im Februar ausgelaufen.
  • Die USA behaupten, China habe 2020 einen unterirdischen Atomtest durchgeführt.
  • China soll bis 2030 Material für über 1.000 Atomsprengköpfe besitzen.

Zusammenfassung der Vorwürfe und Gegenpositionen

Die USA haben China auf der Abrüstungskonferenz in Genf beschuldigt, sein Atomwaffenarsenal massiv, gezielt und ohne Transparenz auszubauen. Christopher Yeaw, US-Staatssekretär für Rüstungskontrolle, warf Peking vor, Material für über 1.000 Atomsprengköpfe bis 2030 anzuhäufen und geheime Atomtests durchzuführen, darunter einen unterirdischen Test im Juni 2020. Er betonte, dass der kürzlich ausgelaufene New-START-Vertrag zwischen USA und Russland China nicht einbezog und daher nicht mehr relevant sei.

Chinas Reaktion und diplomatische Entwicklungen

Der chinesische Botschafter Shen Jian wies die Vorwürfe als "haltlos" zurück und bestritt, an einem nuklearen Wettrüsten teilzunehmen. Er argumentierte, Chinas Arsenal sei nicht vergleichbar mit dem der größten Atommächte und lehnte trilaterale Gespräche ab. Trotzdem fanden nach Angaben einer US-Quelle bereits vorbereitende Gespräche zwischen den USA und China statt, mit weiteren Treffen geplant. Der Auslauf des New-START-Vertrags markiert das erste Mal seit Jahrzehnten ohne Abkommen zur Begrenzung nuklearer Waffen.

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