Venezuela: Wut über Baumängel nach Erdbeben
Wichtige Fakten
- • Offiziell über 4.800 Tote nach den Doppelbeben in Venezuela.
- • Betroffene kritisieren Baumängel und schleppende Hilfe der Regierung.
- • Viele Opfer verloren bereits 1999 bei Schlammlawinen ihr Zuhause.
- • Regierungsvertreter Maduro Guerra öffentlich zur Rechenschaft gezogen.
- • 83 % der Überlebenden in ersten Tagen selbst oder durch Nachbarn gerettet.
In Venezuela wächst die Wut der Bevölkerung auf die Regierung, nachdem bei den verheerenden Erdbeben Mitte Juli dutzende Sozialwohnungen eingestürzt und tausende Menschen gestorben sind.
Nach offiziellen Angaben kamen über 4.800 Menschen ums Leben. Die Regierung prüft Mängel am sozialen Wohnungsbau. Angehörige machen die Regierung für den Tod von Verwandten verantwortlich. Die Menschen fordern Antworten, was mit Vermissten passiert. Viele von ihnen hatten bereits 1999 ihr Zuhause verloren.
Der neue Gebrauch von Rückmeldungen an die Regierung in Venezuela stellt eine Wende dar: So wird Regierungsvertreter und Sohn des Ex-Präsidenten Maduro, Nicolás Maduro Guerra, öffentlicher Kritik ausgesetzt.
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