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Viehdiebstahl als Waffe: Siedlergewalt im Westjordanland eskaliert
Über 100 direkte Angriffe auf Bauern seit Januar.
Wichtige Fakten
- • Über 100 direkte Angriffe auf Bauern seit Januar.
- • 4.700 Tiere wurden gestohlen oder getötet.
- • Immer mehr Familien verlieren ihre Lebensgrundlage.
- • Systematische Vertreibung palästinensischer Landbevölkerung.
Siedlerangriffe auf palästinensische Bauern
Seit Kriegsbeginn haben Viehdiebstahl und Siedlergewalt im Westjordanland stark zugenommen. Betroffen sind vor allem Bauern in ländlichen Gebieten wie Abu Falah. Salim Hamayel büßte 71 seiner 76 Schafe durch einen Überfall ein. Die Familie lebte seit langem davon; nun arbeiten Haustiere fehlten als Milch- und Fleischlieferanten für das Dorf.
Bilanz und Zahl der Vorfälle
Ameer Daewood von der Palästinensischen Kommission dokumentierte zwischen Januar und Mitte Mai über 100 Angriffe mit 4.700 gestohlenen Tieren. Er verwies auf das Muster der Vertreibung, besonders aus Zone C. Beduine Ali Kaabneh verlor seinen Sohn bei einem Militäreinsatz, der aus steilen Gefechten entstand.
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