Vulkanausbruch des Anak Krakatau legt Flugverkehr in Jakarta lahm
Wichtige Fakten
- • Am Flughafen Jakarta sind 209 Flüge wegen Vulkanasche gestrichen worden.
- • Mehr als 22.000 Passagiere sind von den Flugausfällen betroffen.
- • Der Gesundheitsminister rät, in Innenräumen zu bleiben und Masken zu tragen.
- • Es gibt keine Tsunami-Warnung im Zusammenhang mit dem aktuellen Ausbruch.
- • Ein früherer Ausbruch 2018 löste einen Tsunami aus, der über 400 Menschen tötete.
Flugverkehr lahmgelegt
Ein Vulkanausbruch des Anak Krakatau in Indonesien hat den Flugverkehr am internationalen Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta massiv gestört. Insgesamt wurden 209 Flüge gestrichen, nachdem Asche in den Luftraum über der Hauptstadt gelangt war. Mehr als 22.000 Passagiere sind von den Annullierungen betroffen. Die Unterbrechung betrifft vor allem Verbindungen nach Singapur, aber auch nach Doha, Sydney und Kuala Lumpur.
Auswirkungen auf Anwohner
Der Gesundheitsminister riet den Bewohnern der betroffenen Gebiete, in ihren Häusern zu bleiben und Gesichtsmasken zu tragen, um Atemwegs-, Augen- und Hautreizungen zu vermeiden. Einwohner berichteten von Sandkorn-ähnlichen Partikeln in den Augen und mussten ihre Vorgärten häufig kehren. Mehrere Schulen sagten ihren Unterricht ab, auch Fischer sagen wegen Augenreizungen ihre Touren ab.
Hintergrund des Vulkans
Der Anak Krakatau, dessen Name Kind des Krakatau bedeutet, ist seit seiner Entstehung im frühen 20. Jahrhundert sporadisch aktiv. Der Krater bildete sich nach dem verheerenden Ausbruch des Krakatau im Jahr 1883. Bereits im Dezember 2018 hatte ein Zusammenbruch des Vulkans einen verheerenden Tsunami ausgelöst, bei dem über 400 Menschen starben. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer besonders aktiven seismischen Zone.
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