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Politik 13.01.2026, 08:10 Aktualisiert: 13.01.2026, 20:02

Wadephuls Besuch in Washington zeigt Spannungen in der deutsch-amerikanischen Partnerschaft

Außenminister Johann Wadephul reiste nach Washington, um die deutsch-amerikanische Partnerschaft zu stärken.

Wichtige Fakten

  • Außenminister Johann Wadephul reiste nach Washington, um die deutsch-amerikanische Partnerschaft zu stärken.
  • Das Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio war überraschend lang, aber es gab keine gemeinsame Pressekonferenz.
  • Wadephul sprach sich für härtere Sanktionen gegen den Iran aus und betonte die Notwendigkeit internationaler Solidarität.
  • Die Bedeutung der NATO-Präsenz in der Arktis wurde angesichts der US-Strategien des Präsidenten Trump hervorgehoben.
  • Es gab keine Gesprächsbereitschaft von US-Politikern, was ein Zeichen für die Spannungen in den Beziehungen ist.
  • Wadephul äußerte sich ausweichend zu einem möglichen US-Militäreinsatz im Iran und betonte die Legitimitätskrise des iranischen Regimes.
Außenminister Johann Wadephul besuchte Washington in der Hoffnung, die geschwächten Beziehungen zur USA zu verbessern. Der Besuch begann holprig, aber es wurde ein unerwartet langes Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio geführt. Trotz fehlender gemeinsamer Pressekonferenz betonten Wadephul und Rubio die Bedeutung gemeinsamer Interessen. Wadephul setzte sich für härtere Sanktionen gegen den Iran ein und wies auf dessen Menschenrechtsverstöße hin. Die NATO-Präsenz in der Arktis und die Sicherheitspolitik unter der Trump-Administration waren ebenfalls zentrale Themen. Dennoch bleibt die Frage offen, wie verlässlich die deutsch-amerikanische Partnerschaft in Zukunft sein wird, insbesondere da es an klaren Stellungnahmen von den USA mangelt.

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