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Costa Rica steht vor entscheidenden Wahlen: Chaves' Einfluss weiterhin stark
Rodrigo Chaves darf laut Verfassung nicht erneut als Präsident kandidieren.
Wichtige Fakten
- • Rodrigo Chaves darf laut Verfassung nicht erneut als Präsident kandidieren.
- • Laura Fernández führt in den Umfragen mit etwa 40% der Stimmen.
- • Die zunehmende Kriminalität und der Drogenhandel dominieren die öffentliche Debatte.
- • Chaves werden Korruption und Einschränkung der Pressefreiheit vorgeworfen.
- • Eine Verfassungsänderung könnte Chaves eine Rückkehr ins Amt ermöglichen.
- • Fernández verspricht eine harte Linie in Sicherheitsfragen und plant eine Ausnahmezustandsregelung in Gewalt-Hotspots.
Costa Rica sieht sich am Vorabend entscheidender Wahlen, bei denen die populistische Rhetorik von Präsident Rodrigo Chaves weiterhin den Ton angibt, obwohl er gemäß der Verfassung nicht erneut kandidieren darf. Unterstützt wird seine Kandidatin Laura Fernández, die in Umfragen mit 40% der Stimmen favorisiert wird und eine harte Linie in Sicherheitsfragen verfolgt. Die zunehmende Gewalt durch Drogenkartelle und die wachsende Kriminalität prägen den Wahlkampf. Chaves, der sich als Verteidiger der Schwachen darstellt, steht auch in der Kritik, die Pressefreiheit einzuschränken. Eine Verfassungsänderung könnte es ihm erlauben, in vier Jahren erneut zu kandidieren, und vorläufig spekuliert man, dass Fernández ihm einen Posten in ihrer Regierung anbieten würde, um seine Immunität zu sichern. Der Wahlausgang ist ungewiss, da ein signifikanter Teil der Wählerschaft noch unentschieden ist und die politische Landschaft stark zersplittert ist.
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