Waldbrand am Gardasee unter Kontrolle: Evakuierte können zurückkehren
Wichtige Fakten
- • 50 Hektar Wald verbrannt.
- • 250 Menschen evakuiert, niemand verletzt.
- • Keine Häuser beschädigt, Touristen zurückgeführt.
- • Löschwasser aus Gardasee und privaten Pools.
- • Feuerwehr warnt: Wind kann Flammen neu entfachen.
Brand eingedämmt
Die Feuerwehr hat den Waldbrand am Westufer des Gardasees nach eigenen Angaben unter Kontrolle gebracht. Rund 50 Hektar Wald wurden von den Flammen erfasst – eine Fläche größer als der Vatikan. Trotzdem besteht wegen Windböen weiterhin die Gefahr, dass das Feuer neu aufflammt.
Verlauf
Der Brand war am Freitagabend oberhalb der Gemeinde Tignale ausgebrochen und hatte sich durch anhaltende Trockenheit und starken Wind rasch ausgebreitet. Zwischenzeitlich mussten etwa 250 Menschen ihre Häuser verlassen, darunter auch deutsche Touristen. Eine erste Bilanz zeigt: Die Siedlungen blieben verschont, keine Häuser wurden beschädigt. Alle Evakuierten konnten inzwischen zurückkehren.
Löscharbeiten und Ausblick
Mit Flugzeugen und Hubschraubern holte die Feuerwehr Wasser aus dem See und setzte auch private Pools als Wasserquelle ein. In der Nacht flammten einige Stellen wieder auf, da der Luftangriff aus Sicherheitsgründen in der Dunkelheit nicht fortgesetzt werden konnte. Feuerwehr-Kommandant Vito Cristino erwartet, dass die Löscharbeiten noch mehrere Tage andauern, sagt aber: "In ein paar Tagen sollten wir den Flammen Herr werden." Italien erlebt derzeit eine Hitzewelle über 40 Grad, weitere Waldbrände werden nicht ausgeschlossen.
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