Warnstreiks legen Nahverkehr in elf bayerischen Städten lahm
Wichtige Fakten
- • Verdi ruft zu Warnstreiks in elf bayerischen Städten auf
- • Betroffen sind München, Nürnberg, Augsburg und acht weitere Städte
- • Tarifrunde betrifft rund 9.000 Beschäftigte im Nahverkehr
- • Gewerkschaft fordert 550 Euro mehr und Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden
- • Arbeitgeber bieten bis zu 9 Prozent mehr und eine Stunde weniger
Warnstreiks im bayerischen Nahverkehr
Die Gewerkschaft Verdi hat für Dienstag zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in elf bayerischen Städten aufgerufen, darunter München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Fürth. Die ganztägige Aktion soll Druck auf die Arbeitgeber in der schwierigen Tarifrunde für rund 9.000 Beschäftigte ausüben und wird voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr haben, obwohl einige Buslinien und die S-Bahnen weiterfahren dürften.
Tarifverhandlungen festgefahren
Verdi fordert eine monatliche Erhöhung von 550 Euro in zwei Schritten und eine Reduzierung der Arbeitszeit von 38,5 auf 35 Stunden über einen längeren Zeitraum. Die Arbeitgeber haben ein verbessertes Angebot vorgelegt, das eine Entgeltsteigerung von bis zu neun Prozent und eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche vorsieht, was sie als finanziell machbar bezeichnen, während Verdi dies als unzureichend ablehnt.
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