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Wetter 29.05.2026, 10:41 Aktualisiert: 29.05.2026, 18:02

Erste Hitzewelle endet mit kräftigen Gewittern - Neuer Rekord in Großbritannien

Großbritannien verzeichnete am 26.05.2026 mit 35,1 °C neuen Mai-Rekord.

Wichtige Fakten

  • Großbritannien verzeichnete am 26.05.2026 mit 35,1 °C neuen Mai-Rekord.
  • Irland meldete am 26.05.2026 28,8 °C als höchste Mai-Temperatur.
  • Frankreich erlebte die heißesten Mai-Tage mit 36 °C.
  • In Melksham, England, verursachte Hagel Golfballgröße erhebliche Schäden.
  • Hitzewelle in Spanien erreicht bis zu 38 °C.

Hitzewelle mit Rekorden in Westeuropa

Eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle hat weite Teile Westeuropas erfasst. In Großbritannien wurde am Dienstag, 26. Mai, mit 35,1 Grad Celsius am Kew Gardens in London ein neuer landesweiter Mai-Temperaturrekord aufgestellt. Damit wurde der bereits am Vortag aufgestellte Rekord von 34,8 Grad erneut übertroffen. Auch Irland meldete mit 28,8 Grad in Killarney und Clonmel neue Mai-Höchstwerte. In Frankreich erreichten die Temperaturen am Montag und Dienstag 36 Grad – die heißesten Mai-Tage seit Aufzeichnungsbeginn. Ein französischer Regierungssprecher gab bekannt, dass die Hitze in dieser Woche direkt oder indirekt für sieben Todesfälle verantwortlich war. Auch in Spanien stiegen die Temperaturen auf bis zu 38 Grad.

Kurzfristige Wetteränderung in Deutschland

In Deutschland beendet der Wetterumschwung die bisherige Hitzewelle. Bereits am Freitag treten im Westen und Nordwesten unwetterartige Gewitter mit Hagel um drei Zentimeter Durchmesser, Starkregen und Sturmböen auf. In den Folgetagen ziehen die Gewitter ostwärts und schwächen sich ab. Am Sonntag droht dann eine weitere Gewitterrunde mit lokalen Überschwemmungen. Der Deutsche Wetterdienst bestätigt derweil, dass das Frühjahr 2026 zu den zehn mildesten seit 1881 zählt (Durchschnittstemperatur 9,9 Grad, 2,2 Grad über dem Mittel) und außergewöhnlich sonnig war mit 692 Sonnenstunden (48 Prozent mehr als normal).

Internationale Auswirkungen und Unwetter

Auch in Australien gibt es derzeit schwere Unwetter: In New South Wales und Queensland gelten Warnungen vor Starkregen und Hagel. In der englischen Stadt Melksham richtete ein Hagelunwetter mit Hagelkörnern in Golfballgröße erhebliche Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen an. Die Weltwetterorganisation warnt derweil, dass Extreme Teil eines klaren Trends seien und die kommenden Jahre voraussichtlich noch heißer werden dürften.

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