Wise-Aktien brechen ein: Geldwäsche-Untersuchung in Belgien
Wichtige Fakten
- • Wise bestätigt Ermittlungen belgischer Staatsanwaltschaft wegen Geldwäsche.
- • Aktienkurs fällt um über zehn Prozent nach Bekanntwerden der Untersuchung.
- • Behörden prüfen Transaktionen von 500 Mio. Euro aus 30 Ländern.
- • Wise investiert in Technologie und Teams zur Betrugsbekämpfung.
Wise unter Verdacht: Belgische Ermittlungen zu Geldwäsche
Der britische Geldtransferdienst Wise hat bestätigt, dass er mit der Brüsseler Staatsanwaltschaft im Rahmen von Geldwäscheermittlungen zusammenarbeitet. Die Aktien des Unternehmens brachen daraufhin um mehr als zehn Prozent ein. Wise erklärte, man beantworte routinemäßig Fragen von Regulierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen und es seien noch keine konkreten Ergebnisse mitgeteilt worden.
Vorwürfe des investigativen Journalismus
Das Bureau of Investigative Journalism (TBIJ) hatte berichtet, belgische Behörden untersuchten, ob Wise-Konten von Kriminellen zur Geldwäsche aus Betrug, Korruption und Drogenhandel genutzt wurden. Die Staatsanwaltschaft habe die Untersuchung im vergangenen Jahr eingeleitet, nachdem Wise-Konten in Hunderten von Ersuchen um grenzüberschreitende Rechtshilfe aus über 30 Ländern aufgetaucht waren. Die fraglichen Transaktionen beliefen sich auf rund 500 Millionen Euro.
Wise betont Compliance-Maßnahmen
Wise wies darauf hin, dass das Unternehmen in Systeme und Teams investiere, um Finanzkriminalität zu bekämpfen. Rund ein Drittel der globalen Belegschaft sei dem Schutz der Kunden vor Finanzkriminalität gewidmet. Das Unternehmen, das früher als TransferWise bekannt war, ist auf schnelle grenzüberschreitende Zahlungen spezialisiert und hat 19 Millionen Kunden.
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