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Xi Jinping: Wie China sich als globale Vermittlungsmacht positioniert
Xi empfing Putin und Trump innerhalb weniger Tage – Signal globaler Rolle.
Wichtige Fakten
- • Xi empfing Putin und Trump innerhalb weniger Tage – Signal globaler Rolle.
- • China ist Russlands größter Handelspartner aufgrund von Ukraine-Krieg und Sanktionen.
- • Bei Putins Besuch keine Einigung zur Erdgaspipeline, keine Ukraine-Erwähnung.
- • Militärischer Empfang fast identisch machte Chinas Unabhängigkeit deutlich.
- • Verglichen mit Isolation vor fünf Jahren erheblicher diplomatischer Aufstieg.
Empfänge und Machtinszenierung in Peking
Der prunkvolle Empfang für Wladimir Putin – mit Kindern, Ehrenwache und Kanonenschüssen – glich fast dem Donald Trumps wenige Tage zuvor. Genau diese Bildsequenz will Xi Jinping laut Analyse der BBC vermitteln: Peking unterhält mit allen Weltmächten gute Beziehungen, ohne sich langfristig zu binden. Für Experten wie Samir Puri vom King’s College London ist die Choreographie ein Beleg für Chinas neues Selbstverständnis: „Das neue Zeitalter der Weltpolitik ist nicht mehr westlich dominiert.“ China nutze seine latente Macht weniger zur direkten Konfliktlösung, sondern für eine allmähliche Statusausweitung.Asymmetrische Partnerschaften geschickt genutzt
In den Gesprächen mit Präsident Putin zeigte sich die Schieflage der Partnerschaft: 20 Handelsabkommen wurden unterzeichnet, doch die von Putin seit Jahren forcierte Erdgaspipeline blieb unbestätigt – ein Zeichen, dass Russland China mittlerweile dringender braucht als umgekehrt. Xi hielt gegenüber Trump ebenso eine starke Position durch Chinas Vormacht bei Seltenen Erden und hochentwickelter Industrie. Die BBC beschreibt Xi in beiden Verhandlungen als Führer ohne existenzielle militärische Konflikte: Im Gegensatz zu Trump, der im Nahostkonflikt innenpolitisch unter Druck steht, und Putin, der fünf Jahre Ukraine-Krieg mit F A Vorlieben zu tragen Tochter nSchw
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