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International 28.03.2026, 05:14 Aktualisiert: 28.03.2026, 12:05

Zyklon Narelle hinterlässt Zerstörung in Westaustralien

Der Zyklon Narelle traf als Kategorie-4-Sturm mit über 250 km/h Windgeschwindigkeit auf die Küste bei Exmouth.

Wichtige Fakten

  • Der Zyklon Narelle traf als Kategorie-4-Sturm mit über 250 km/h Windgeschwindigkeit auf die Küste bei Exmouth.
  • Mehrere große Gasprojekte, darunter Woodside und Chevron, meldeten Produktionsausfälle aufgrund des Sturms.
  • Starkregen mit bis zu 100 mm Niederschlag und Überflutungen betrafen die Regionen Gascoyne und Wheatbelt.
  • Etwa 2.000 Haushalte waren am Samstag ohne Strom, Evakuierungszentren blieben geöffnet.
  • Der Sturm schwächte sich zu einem tropischen Tief ab, brachte aber weiterhin starke Winde und Regenfälle.

Sturmverlauf und Schäden

Der ehemalige tropische Zyklon Narelle traf als Kategorie-4-Sturm mit Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h auf die Küste Westaustraliens bei Exmouth, etwa 1.250 km nördlich von Perth, und verursachte schwere Schäden wie abgedeckte Dächer, Überschwemmungen und die Evakuierung von 50 Personen aus einem beschädigten Evakuierungszentrum. Der Sturm schwächte sich am Samstag zu einem tropischen Tief ab, brachte aber weiterhin Windböen bis zu 100 km/h, Starkregen und Überflutungsgefahren für die Wheatbelt-Region und Perth.

Auswirkungen auf die Energieinfrastruktur

Der Zyklon führte zu Produktionsausfällen bei mehreren großen Gasprojekten in der Region, darunter Woodside's Karratha-Gasanlage und Chevron's Gorgon- und Wheatstone-Projekte, während Santos' Varanus-Island-Anlage ebenfalls betroffen war. Die Regierung von Western Australia überwachte die Situation und betonte, dass die Gasversorgung stabil bleibe, obwohl etwa 2.000 Haushalte ohne Strom waren.

Wettervorhersage und Notfallmaßnahmen

Das Bureau of Meteorologie warnte trotz der Abschwächung des Sturms vor anhaltenden starken Winden und erheblichen Niederschlägen von 30 bis 70 mm, die weitere Überschwemmungen in zentralen und östlichen Regionen auslösen könnten. Notfallwarnungen wurden herabgestuft, aber lokale Warnungen blieben für Teile von Perth und anderen Gebieten bestehen, wobei Evakuierungszentren in Carnarvon, Exmouth und anderen Orten geöffnet blieben und Premierminister Anthony Albanese Unterstützung für die Wiederherstellungsarbeiten zusicherte.

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