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Bei einem Zugunglück in der Nähe von Adamuz, Andalusien, starben mindestens 39 Menschen.
Die Eisenbahn-Unfalluntersuchungskommission vermutet einen Schienenbruch vor der Entgleisung.
Ein Bruch in einer Geradstrecke der Schiene könnte vor der Durchfahrt des entgleisten Hochgeschwindigkeitszugs aufgetreten sein.
Kerben an den Rädern von mehreren Zügen, die die Strecke zuvor befahren hatten, verstärken die Bruch-Hypothese.
Zwei Hochgeschwindigkeitszüge stießen nach der Entgleisung bei Geschwindigkeiten von über 200 km/h zusammen.
Die spanische Lokführergewerkschaft Semaf ruft zu einem dreitägigen Streik im Februar auf.
Oppositionsparteien kritisieren die Reaktion der Regierung als chaotisch.
"Weitere Untersuchungen zur Ursache des Zugunglücks sind im Gange. Die Hypothese eines Schienenbruchs muss durch detailliertere Analysen und Tests noch bestätigt werden. Die spanische Regierung steht unter politischem Druck aufgrund der Kritik an ihrem Krisenmanagement."
"Die Bergungsarbeiten dauern an, weshalb die Opferzahl weiter steigen könnte. Die Ermittlungen zur Ursache laufen; belastbare Ergebnisse werden erst in einigen Wochen erwartet. Bis dahin bleibt die wichtige Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Madrid und Andalusien gesperrt; politisch ist mit weiterer öffentlicher Aufarbeitung und offiziellen Besuchen (u. a. Königspaar) zu rechnen."