Teilen:
Politik 23.01.2026, 13:29 Aktualisiert: 23.01.2026, 20:05

Erste Hinweise auf Ursache des Zugunglücks in Südspanien: Schienenbruch verantwortlich?

Bei einem Zugunglück in der Nähe von Adamuz, Andalusien, starben mindestens 39 Menschen.

Wichtige Fakten

  • Bei einem Zugunglück in der Nähe von Adamuz, Andalusien, starben mindestens 39 Menschen.
  • Die Eisenbahn-Unfalluntersuchungskommission vermutet einen Schienenbruch vor der Entgleisung.
  • Ein Bruch in einer Geradstrecke der Schiene könnte vor der Durchfahrt des entgleisten Hochgeschwindigkeitszugs aufgetreten sein.
  • Kerben an den Rädern von mehreren Zügen, die die Strecke zuvor befahren hatten, verstärken die Bruch-Hypothese.
  • Zwei Hochgeschwindigkeitszüge stießen nach der Entgleisung bei Geschwindigkeiten von über 200 km/h zusammen.
  • Die spanische Lokführergewerkschaft Semaf ruft zu einem dreitägigen Streik im Februar auf.
  • Oppositionsparteien kritisieren die Reaktion der Regierung als chaotisch.
Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass ein Schienenbruch die wahrscheinlichste Ursache für das tödliche Zugunglück in Südspanien ist. Ein vorläufiger Bericht der Eisenbahn-Unfalluntersuchungskommission CIAF gibt an, dass Kerben in den Rädern der verunglückten Züge sowie an drei vorherigen Zügen gefunden wurden, was auf eingetretene Schienenbrüche hindeutet. Der Bericht nennt zudem eine hypothetische Vielzahl von Schienenverformungen und legt nahe, dass der Bruch bereits vor der Passage des Iryo-Zugs bestand. Die Regierung und die oppositionellen Parteien streiten sich weiterhin über die angemessene Reaktion und das Management der Krise. Die Untersuchungen werden fortgesetzt, um endgültige Ergebnisse zu diesem tragischen Vorfall zu liefern.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.