Schattenwirtschaft in Deutschland: Umfang über 500 Milliarden Euro
- • Die deutsche Schattenwirtschaft beträgt mehr als 500 Milliarden Euro.
- • Der Anteil der Schattenwirtschaft am BIP stieg 2025 auf 11,6 Prozent.
- • 2026 wird ein Anstieg um 5,5 Prozent auf 538 Milliarden Euro erwartet.
"Deutschland befindet sich im Mittelfeld der 20 größten Industrienationen in Bezug auf die Schattenwirtschaft, allerdings mit einem überdurchschnittlichen Anstieg. Strengere Maßnahmen könnten helfen, die Situation unter Kontrolle zu bekommen."
China erreicht Wachstumsziel 2025 – Konjunktur schwächelt zum Jahresende, Exporte bleiben Stütze
- • Nach Angaben des Nationalen Statistikamts wuchs Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 um 5,0% und traf damit das Regierungsziel von „rund 5%“.
- • Im vierten Quartal 2025 verlangsamte sich das Wachstum auf 4,5% gegenüber dem Vorjahr – das schwächste Quartalswachstum seit dem Ende der strengen Corona-Lockdowns vor rund drei Jahren.
- • Die Quartalsraten lagen zuvor bei 5,4% (Q1), 5,2% (Q2) und 4,8% (Q3).
"Für 2026 erwarten Weltbank und IWF eine weitere Wachstumsabkühlung. Exporte dürften vorerst ein zentraler Stabilitätsfaktor bleiben, während schwacher Arbeitsmarkt, Deflationssignale, der anhaltende Immobilienabschwung und die demografische Schrumpfung die Binnenkonjunktur belasten. Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch geopolitische und handelspolitische Risiken; zugleich setzt die Regierung weiter auf konsumstützende Maßnahmen wie Subventionsprogramme."
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DAX klettert wieder leicht – Rückenwind von US-Banken und TSMC, aber Risiken bleiben
- • Der DAX schloss am 15.01.2026 bei 25.352 Punkten und legte damit knapp 0,3 % zu.
- • Das frische Allzeithoch liegt bei 25.508 Punkten.
- • Anleger zeigten sich über weite Strecken zurückhaltend; zuletzt gewann der Index jedoch in den Schlussminuten Schwung.
"Die Stimmung hat sich leicht aufgehellt: Positive US-Bankenzahlen, ein robustes TSMC-Ergebnis und Rückenwind von der Wall Street stützen die Kurse, sodass der DAX wieder in Richtung Allzeithoch tendiert. Kurzfristig könnten jedoch Gewinnmitnahmen rund um neue Rekorde, anhaltende geopolitische Unsicherheiten (Iran) und Ölpreisschwankungen Rückschläge bringen. Entscheidend bleiben die weiteren Berichte der US-Banken und die kommenden Unternehmenszahlen in Europa sowie die Frage, ob die Großhandelspreisinflation zunehmend auf die Verbraucherpreise durchschlägt."
Deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen – BIP plus 0,2 Prozent (vorläufig)
- • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands wuchs 2025 laut Destatis um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (vorläufige Daten).
- • Die Zahlen wurden in Berichten am 15. Januar 2026 veröffentlicht und beruhen auf vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts.
- • Destatis-Präsidentin Ruth Brand erklärte, das Wachstum sei vor allem auf gestiegene Konsumausgaben privater Haushalte und des Staates zurückzuführen.
"Die kurzfristige Perspektive bleibt verhalten: Für 2026 rechnen viele Ökonomen mit moderatem Wachstum von rund einem Prozent, gestützt durch mehr Arbeitstage und staatliche Investitionen. Ein kräftiger, nachhaltiger Aufschwung ist nach Mehrheitserwartung erst ab 2027 zu erwarten, wenn staatliche Projekte voll greifen. Zugleich bleibt das Wachstum fragil, da Investitionen in Ausrüstungen und Bau schwach sind und die fiskalisch gestützte Erholung ohne begleitende Reformen und eine klare Strategie riskant bleibt."