Erneute Razzien bei der Deutschen Bank wegen Geldwäscheverdachts
- • Razzien wurden in den Gebäuden der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin durchgeführt.
- • Unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter der Bank werden des Geldwäsches verdächtigt.
- • Die Deutsche Bank hat möglicherweise verspätet Verdachtsmeldungen zu Firmen des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch abgegeben.
"Die laufenden Ermittlungen und die verstärkten Beobachtungen durch die BaFin werden weiterhin den Druck auf die Deutsche Bank erhöhen. Potenzielle Konsequenzen hängen von den Ergebnissen der Untersuchungen ab."
BaFin warnt vor steigenden Risiken an den Finanzmärkten und sinkender Dollarwert
- • Die BaFin warnt vor einer gefährlichen Mischung aus anhaltendem Marktoptimismus und steigenden Risiken.
- • Der DAX verlor am frühen Nachmittag 0,6 Prozent auf 24.730 Punkte.
- • Der Dollar hat seine Talfahrt am Devisenmarkt beschleunigt und könnte laut BaFin-Präsident Branson an Bedeutung als globale Leitwährung verlieren.
"Die finanzielle Stabilität steht aufgrund der hohen Risiken und geopolitischen Unsicherheiten unter Druck. Ein starker Rückgang des Dollarwertes und anhaltende Goldkäufe durch institutionelle Investoren und Zentralbanken könnten die Märkte weiterhin beeinflussen."
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DAX unter Druck durch Deutsche Bank-Razzia und BaFin-Warnungen
- • Der DAX beendete den Tag mit einem Verlust von 0,3 Prozent bei 24.823 Punkten.
- • Die Deutsche Bank steht im Verdacht der Geldwäsche, was zu Durchsuchungen durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt und Beamte des Bundeskriminalamts führte.
- • Die Aktien der Deutschen Bank fielen um fast drei Prozent auf ein Wochentief von 32,23 Euro.
"Mit der Präsentation der Jahresbilanz der Deutschen Bank und neuen Wirtschaftsdaten aus den USA könnte morgen eine volatile Marktentwicklung bevorstehen. Zudem bleiben die geopolitischen und wirtschaftlichen Einflüsse relevante Faktoren für die Marktlage."