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Wirtschaft 28.01.2026, 14:06 Aktualisiert: 28.01.2026, 23:12

Erneute Razzien bei der Deutschen Bank wegen Geldwäscheverdachts

Razzien wurden in den Gebäuden der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin durchgeführt.

Wichtige Fakten

  • Razzien wurden in den Gebäuden der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin durchgeführt.
  • Unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter der Bank werden des Geldwäsches verdächtigt.
  • Die Deutsche Bank hat möglicherweise verspätet Verdachtsmeldungen zu Firmen des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch abgegeben.
  • Der Aktienkurs der Deutschen Bank fiel um rund drei Prozent nach Bekanntwerden der Durchsuchungen.
  • Die Deutsche Bank ist in der Vergangenheit schon mehrfach wegen Geldwäschevorwürfen untersucht worden.
  • Ein Sprecher der Deutschen Bank bestätigte die Durchsuchungen und betonte die Kooperation mit der Staatsanwaltschaft.
Die Deutsche Bank sieht sich erneut mit Geldwäschevorwürfen konfrontiert: Ermittler durchsuchen im Rahmen der aktuellen Untersuchungen Gebäude des größten deutschen Geldhauses in Frankfurt am Main und Berlin. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt, in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt, verdächtigt unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter der Bank der Beteiligung an Geschäftsbeziehungen, die zur Geldwäsche genutzt worden sein könnten. Der Aktienkurs der Bank sank um rund drei Prozent. Die Deutsche Bank erklärte, sie arbeite in vollem Umfang mit den Behörden zusammen. Auch die BaFin habe in der Vergangenheit Maßnahmen getroffen, um den Fortschritt der Bank im Kampf gegen Geldwäsche zu überwachen. Die Angelegenheit steht zudem im Zusammenhang mit den unter EU-Sanktionen stehenden Firmen des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch.

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