Schwarz-rote Koalition: Junge Generation fühlt sich bei Reformen übergangen
- • Junge Generation fühlt sich von Politik nicht gehört.
- • Rentenniveau bis 2031 stabil – zulasten Jüngerer.
- • Frühstartrente startet nur für ab 2020 Geborene.
"Ohne rasche Kompromisse droht weiteren Reformprojekten das Scheitern – mit langfristig negativen Folgen für Wirtschaft und Generationengerechtigkeit."
Gemeinsam statt einsam: Co-Housing als Modell der Zukunft?
- • 8,6 Mio. britische Haushalte sind Einpersonenhaushalte (30%).
- • 49,6% der über 65-Jährigen leben allein, Tendenz steigend.
- • In Devon leben 17 Menschen zwischen 4 und 70 Jahren in Co-Housing.
"Co-Housing könnte angesichts von Einsamkeit und Wohnungsnot an Bedeutung gewinnen, benötigt aber mehr Förderung."
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Immer mehr Frauen in Deutschland entscheiden sich bewusst gegen Kinder
- • Geburtenrate in Deutschland: 1,35 Kinder pro Frau.
- • Viele Frauen entscheiden sich bewusst gegen Kinder aus Freiheitsgründen.
- • Hohe Belastung von Müttern und mangelnde Unterstützung prägen Entscheidung.
"Der anhaltende Geburtenrückgang wird langfristig Fachkräftemangel und Druck auf Sozialsysteme verstärken."
Pflegeversicherung vor Reformdruck: Zahl der Pflegebedürftigen steigt rasant
- • Sechs Millionen Menschen bezogen 2025 Pflegeleistungen – doppelt so viele wie vor zehn Jahren.
- • 2024 gaben Pflegekassen über 70 Milliarden Euro aus.
- • Eigenanteil im Pflegeheim liegt im Schnitt bei 3.245 Euro monatlich.
"Die Reform der Pflegeversicherung ist dringend nötig, sonst droht dauerhafte Unterfinanzierung."
Indien startet die weltgrößte Volkszählung nach 15 Jahren
- • Über eine Milliarde Menschen werden in zwei Phasen bis 2027 erfasst.
"Die Volkszählung bietet eine entscheidende Datengrundlage für Sozialprogramme und politische Repräsentation in Indien."
Deutschland hat die älteste Arbeitsbevölkerung in der EU
- • 24% der deutschen Erwerbstätigen sind zwischen 55 und 64 Jahre alt.
- • Das gesetzliche Renteneintrittsalter in Deutschland wird bis 2029 auf 67 Jahre erhöht.
- • Der Anteil älterer Erwerbstätiger in Deutschland liegt deutlich über dem EU-Schnitt von 20,1%.
"Die Herausforderungen für das deutsche Rentensystem werden sich verschärfen, da der Anteil älterer Erwerbstätiger weiter steigt und die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter abnimmt."
China: Geburtenrate 2025 auf Rekordtief – Bevölkerung schrumpft im vierten Jahr in Folge
- • Die Geburtenrate in China sank 2025 auf 5,63 Geburten je 1.000 Einwohner – der niedrigste Wert seit Gründung der Volksrepublik 1949.
- • 2025 wurden 7,92 Millionen Kinder geboren; 11,31 Millionen Menschen starben (Nationales Statistikamt/NBS).
- • Die Bevölkerung schrumpfte 2025 im vierten Jahr in Folge um 3,39 Millionen auf rund 1,405 Milliarden – schneller als 2024 (NBS).
"Kurzfristig deutet wenig auf eine Trendwende bei Geburten hin, da Kosten- und Unsicherheitsfaktoren fortbestehen. Ein mögliches Zwischenhoch könnte höchstens temporär aus einer Lockerung bei Eheschließungen entstehen (Heirat überall im Land erlaubt), während strukturell die rasche Alterung und eine schrumpfende Zahl von Frauen im gebärfähigen Alter den Rückgang verstärken. Politisch ist mit weiteren finanziellen Anreizen (bis hin zu breiterer Kostenübernahme rund um Schwangerschaft und Geburt) sowie mit Reformen bei Rente und Sozialausgaben zu rechnen."
China erreicht Wachstumsziel 2025 – Konjunktur schwächelt zum Jahresende, Exporte bleiben Stütze
- • Nach Angaben des Nationalen Statistikamts wuchs Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 um 5,0% und traf damit das Regierungsziel von „rund 5%“.
- • Im vierten Quartal 2025 verlangsamte sich das Wachstum auf 4,5% gegenüber dem Vorjahr – das schwächste Quartalswachstum seit dem Ende der strengen Corona-Lockdowns vor rund drei Jahren.
- • Die Quartalsraten lagen zuvor bei 5,4% (Q1), 5,2% (Q2) und 4,8% (Q3).
"Für 2026 erwarten Weltbank und IWF eine weitere Wachstumsabkühlung. Exporte dürften vorerst ein zentraler Stabilitätsfaktor bleiben, während schwacher Arbeitsmarkt, Deflationssignale, der anhaltende Immobilienabschwung und die demografische Schrumpfung die Binnenkonjunktur belasten. Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch geopolitische und handelspolitische Risiken; zugleich setzt die Regierung weiter auf konsumstützende Maßnahmen wie Subventionsprogramme."
Neue Trends im deutschen Wohnungsmarkt: Kleine Wohnungen im Kommen
- • Die durchschnittliche Wohnfläche in Deutschland könnte bis 2050 auf etwa 88,5 Quadratmeter sinken.
- • Seit 1965 stieg die Wohnfläche pro Person von knapp 20 auf 49 Quadratmeter.
- • Insbesondere Neubauwohnungen werden seit 2005 kleiner.
"Kleine, energieeffiziente Wohnungen könnten zentrale Lösungen für steigende Immobilienpreise und sinkenden Wohnraum sein."