Rekordzahl an Diskriminierungsfällen: Antidiskriminierungsstelle verzeichnet 13.067 Anfragen im Jahr 2025
- • Anfragen an Antidiskriminierungsstelle stiegen 2025 auf Rekordhoch von 13.067 Fällen.
- • 43% der Fälle betrafen rassistische Diskriminierung.
- • AGG-Reform laut Ataman zu schwach, schließt Lücken unzureichend.
"Wird die anstehende AGG-Reform nicht nachgebessert, bleibt der Schutz vor Diskriminierung für viele Betroffene unzureichend."
Gerrymandering in Tennessee, Virginia und anderen Bundesstaaten: Demokraten und Bürgerrechtler wehren sich
- • Tennessees Senat verabschiedete Wahlkreiskarten, die den demokratischen Bezirk Nashvilles auflösen.
- • Der Oberste Gerichtshof von Virginia lehnte eine von Wählern genehmigte Neuziehung der Kongressbezirke ab.
- • In Alabama unterzeichnete Gouverneurin Ivey ein Gesetz, das neue Vorwahlen bei Bezirksänderungen ermöglicht.
"Die anhaltenden Umverteilungsbemühungen der Republikaner in mehreren Bundesstaaten werden die Midterms 2026 erheblich beeinflussen und die Spannungen zwischen den Parteien weiter verschärfen."
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Weltweite Sperre für Prestianni nach homophober Beleidigung
- • Gianluca Prestianni erhielt eine weltweite Sperre von sechs Spielen.
- • Er beleidigte Vinicius Jr homophob im Champions-League-Spiel.
- • Drei Spiele der Sperre sind zur Bewährung ausgesetzt.
"Prestiannis Karriere könnte durch die Sperre und das bereits verpasste Länderspielfenster einen Rückschlag erleiden."
EuGH verurteilt Ungarns Anti-LGBTQ-Gesetz als grundrechtswidrig - Auswirkungen auf neue Regierung ungewiss
- • Der EuGH verurteilt Ungarns Anti-LGBTQ-Gesetz von 2021 als Verstoß gegen EU-Grundwerte und Diskriminierung.
- • Das Gesetz verbietet Informationen über Homosexualität und Transidentität für Minderjährige in Schulen und Medien.
- • Designierter Ministerpräsident Péter Magyar vermeidet LGBTQ-Themen, verurteilte aber Pride-Verbote in seinem Wahlkampf.
"Ob Ungarns neue Regierung unter Péter Magyar das diskriminierende Gesetz umsetzen wird, bleibt trotz des klaren EuGH-Urteils ungewiss, da er sich im Wahlkampf konservativ positionierte."
EuGH verurteilt ungarisches LGBTQ-Gesetz als Verstoß gegen EU-Identität
- • Das Gesetz verbietet LGBTQ-Inhalte für Minderjährige in Schulen und Medien.
- • 16 EU-Staaten unterstützten die Klage der EU-Kommission gegen Ungarn.
- • Der EuGH sieht Verstöße gegen Diskriminierungsverbot und Meinungsfreiheit.
"Das Urteil stellt eine frühe Herausforderung für den neuen Ministerpräsidenten Péter Magyar dar, der sich bisher nicht eindeutig zur Aufhebung des Gesetzes geäußert hat, obwohl er EU-freundliche Reformen verspricht."
EuGH-Urteil: Kündigung wegen Kirchenaustritts nicht automatisch rechtmäßig
- • EuGH urteilte am 17. März 2026: Kündigung wegen Kirchenaustritt kann diskriminierend sein.
- • Kirchenmitgliedschaft muss für konkrete Tätigkeit wesentlich, rechtmäßig und gerechtfertigt sein.
- • Fall betrifft Sozialpädagogin beim Sozialdienst Katholischer Frauen in Wiesbaden, Hessen.
"Das EuGH-Urteil stärkt die Rechte von Arbeitnehmern bei kirchlichen Arbeitgebern und wird voraussichtlich zu einer strengeren Prüfung von Kündigungen nach Kirchenaustritten führen, wobei eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht erwartet wird."
Deutschland hinkt beim Schutz gegen sexuelle Belästigung hinterher: Neue EU-Vorgaben und Reformpläne
- • Deutschland ist im EU-Vergleich Schlusslicht beim rechtlichen Schutz vor sexueller Belästigung.
- • Sexuelle Belästigung ist in Deutschland nur im Arbeitsrecht verboten.
- • In anderen EU-Ländern ist sexuelle Belästigung auch im Zivilrecht und bei Dienstleistungen verboten.
"Eine rechtliche Anpassung ist bis Juni 2027 erforderlich, um den Schutz gegen sexuelle Belästigung auf EU-Niveau anzuheben. Die Bundesregierung plant eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, während Experten auf die strafwürdige Erstellung digitaler Inhalte drängen."
Bundesgerichtshof: Immobilienmakler haftbar für Diskriminierung bei Wohnungssuche
- • Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Diskriminierungen bei der Wohnungssuche Schadenersatzforderungen nach sich ziehen können.
- • Der konkrete Fall betraf eine Grundschullehrerin namens Humaira Waseem, die bei der Wohnungssuche benachteiligt wurde.
- • Testanfragen zeigten, dass Anfragen mit ausländischen Namen abgelehnt, mit deutschem Namen jedoch akzeptiert wurden.
"Das Urteil dürfte weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Gleichbehandlung im Wohnungsmarkt anstoßen und den Druck auf Makler erhöhen, diskriminierungsfreie Prozesse zu gewährleisten. Es wird erwartet, dass dies zu einer breiteren Anwendung von Testanfragen führt."