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Die GEW hat bundesweit zu Warnstreiks im Bildungswesen aufgerufen.
In den östlichen Bundesländern sind Lehrkräfte in großer Anzahl angestellt und können daher an Streiks teilnehmen.
Etwa 12.000 Beschäftigte aus dem Bildungssektor nahmen bundesweit an den Streiks teil.
In Berlin, Leipzig, Hamburg, Mannheim und Köln fanden zentrale Kundgebungen statt.
Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent, mindestens 300 Euro monatlich.
Bis zur dritten Verhandlungsrunde vom 11. bis 13. Februar ist mit weiteren Warnstreiks zu rechnen.
Die Länderfinanzminister lehnen die Forderungen der Gewerkschafter als überhöht ab und haben bislang kein konkretes Angebot gemacht, sondern nur einen Einigungskorridor vorgeschlagen.
"Die Verhandlungen werden voraussichtlich weiterhin schwierig verlaufen, da die Arbeitgeberseite noch kein konkretes Angebot unterbreitet hat und die Gewerkschaften ihre Forderungen aufrechterhalten. Weitere Streiks sind bis zur nächsten Verhandlungsrunde wahrscheinlich."
"Die zukünftige Bildungsstrategie sollte den Fokus verstärkt auf die frühkindliche naturwissenschaftliche Erziehung legen, um Kinder unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund zu fördern."