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Gesellschaft 29.01.2026, 07:17 Aktualisiert: 29.01.2026, 23:06

Erneute Warnstreiks im Bildungswesen verschärfen Tarifkonflikt

Die GEW hat bundesweit zu Warnstreiks im Bildungswesen aufgerufen.

Wichtige Fakten

  • Die GEW hat bundesweit zu Warnstreiks im Bildungswesen aufgerufen.
  • In den östlichen Bundesländern sind Lehrkräfte in großer Anzahl angestellt und können daher an Streiks teilnehmen.
  • Etwa 12.000 Beschäftigte aus dem Bildungssektor nahmen bundesweit an den Streiks teil.
  • In Berlin, Leipzig, Hamburg, Mannheim und Köln fanden zentrale Kundgebungen statt.
  • Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent, mindestens 300 Euro monatlich.
  • Bis zur dritten Verhandlungsrunde vom 11. bis 13. Februar ist mit weiteren Warnstreiks zu rechnen.
  • Die Länderfinanzminister lehnen die Forderungen der Gewerkschafter als überhöht ab und haben bislang kein konkretes Angebot gemacht, sondern nur einen Einigungskorridor vorgeschlagen.
Die jüngsten Entwicklungen bei den Warnstreiks im Bildungswesen zeigen, dass der Tarifkonflikt in Deutschland weiter an Schärfe gewinnt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert nach wie vor eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro monatlich für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Trotz großer Beteiligung von rund 12.000 Beschäftigten bleiben die Arbeitgeber bei ihrer ablehnenden Haltung und bieten lediglich einen Einigungskorridor zur Inflationsanpassung an. Besonders betroffen sind die östlichen Bundesländer, wo viele Lehrkräfte angestellt und streikberechtigt sind. Die nächsten Verhandlungen sind für den 11. bis 13. Februar angesetzt, wobei weitere Warnstreiks wahrscheinlich sind.

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