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Frühkindliche Naturerlebnisse prägen schulische Erfolge: Neue Erkenntnisse
Frühkindliche naturwissenschaftliche Erlebnisse verbessern das spätere schulische Wissen.
Wichtige Fakten
- • Frühkindliche naturwissenschaftliche Erlebnisse verbessern das spätere schulische Wissen.
- • Erzieherinnen und Erzieher spielen eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Naturwissenschaften.
- • Soziale und wirtschaftliche Faktoren beeinflussen den Naturwissenschaftserfolg weniger stark als erwartet.
- • Besonders in der Kita wird der Grundstein für das naturwissenschaftliche Verständnis gelegt.
- • Jana Kählers Untersuchung zeigt, dass die frühkindliche Vorbildung bedeutender ist als der Bildungsstand oder Beruf der Eltern.
Kinder entwickeln oft schon vor dem Schuleintritt ein wissenschaftliches Verständnis durch spielerisches Entdecken in der Kita. Neue Studien unterstreichen die zentrale Rolle, die frühkindliche naturwissenschaftliche Erlebnisse für den späteren schulischen Erfolg spielen. Wie Doris Gutknecht von der Montessori-Kindertagesstätte Bärenstark berichtet, kann das Entdecken eines Regenwurms lehrreiche Momente bieten, die das Verständnis von Naturgesetzen fördern. Daten des Nationalen Bildungspanels bestätigen, dass Kinder, die vor der Schule naturwissenschaftliche Kompetenzen erwerben, in der Schule überlegen sind. Erzieherinnen und Erzieher wie Gutknecht und Areljung betonen, dass alltägliche Phänomene wie das Schaukeln oder das Umfüllen von Gegenständen als Zugang zu wissenschaftlichen Konzepten dienen können. Somit wird die Kita zu einem wesentlichen Ort, der die Bildungschancen von Kindern verbessern kann, indem sie Experimente und Neugier in den Alltag integriert.
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