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Ein Wolf biss eine Frau in einer Hamburger Einkaufspassage – erster dokumentierter Angriff auf Menschen seit der Wiederansiedlung 1998.
Das Tier wurde später an der Binnenalster gefangen und in ein Wildgehege gebracht, wo es tiermedizinisch versorgt wird.
Experten zufolge handelt es sich wahrscheinlich um einen jungen Wolf in der Abwanderungsphase, der versehentlich ins Stadtgebiet gelangte.
Der Bundesrat hat kürzlich ein Gesetz gebilligt, das den Abschuss von sogenannten Problemwölfen erleichtert, wenn sie Zäune überwinden und Weidetiere reißen.
In Niedersachsen gab es in den letzten zwölf Monaten etwa 200 Übergriffe mit über 1.000 verletzten oder getöteten Weidetieren.
"Der Vorfall verschärft die Debatte um ein effektives Wolfsmanagement und die Balance zwischen Artenschutz und Sicherheitsbedenken."
"Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher erwartet den Abschluss des Projekts und den Einzug des Naturkundemuseums bis Ende 2029. Die finanziellen und rechtlichen Voraussetzungen für den Weiterbau sind gesichert."