Pahlavi-Besuch in Berlin: Unterstützung und scharfe Kritik
- • Reza Pahlavi besucht Berlin und trifft CDU-Politiker Laschet.
- • Bundesregierung vermeidet Treffen mit dem Schah-Sohn.
- • Pahlavi kritisiert Bundesregierung als 'beschämend'.
"Der Besuch dürfte die Debatte über die Iran-Politik Deutschlands weiter verschärfen."
Evakuierungsflüge laufen an - Opposition kritisiert Bundesregierung
- • Rund 30.000 deutsche Touristen sind im Nahen Osten gestrandet.
- • Emirates-Flüge haben erste Urlauber nach Frankfurt und München zurückgebracht.
- • Die Bundesregierung plant Charterflüge für vulnerable Gruppen nach Saudi-Arabien und Oman.
"Die Rückholung gestrandeter Deutscher aus dem Nahen Osten läuft langsam an, während die Opposition die Pläne der Bundesregierung als unzureichend kritisiert."
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Venezolanischer Oppositioneller Guanipa erneut in Haft: Machtkampf hinter den Kulissen
- • Juan Pablo Guanipa wurde am 9. Februar 2026 kurz nach seiner Freilassung erneut festgenommen, nachdem er mit einer Motorrad-Kolonne in Caracas aufgetreten war.
- • Die Opposition, darunter Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado, spricht von einer Entführung durch etwa zehn unbekannte Zivilisten in vier Fahrzeugen gegen 23:45 Uhr.
- • Die Staatsanwaltschaft begründet die Festnahme mit Verstößen gegen Entlassungsauflagen und ordnete Hausarrest an, ohne die genauen Bedingungen zu nennen.
"Der interne Machtkampf in Venezuela könnte den politischen Öffnungsprozess nach Maduros Abgang erheblich verlangsamen oder sogar gefährden."
Venezuela nach Maduros Festnahme: Hoffnung auf Wandel trotz Kritik
- • US-Spezialeinheiten nahmen Präsident Maduro am 3. Januar 2026 fest.
- • Ein politisches Amnestiegesetz soll den Zeitraum seit 1999 umfassen.
- • Der venezolanische Ölsektor wird für internationale Investoren geöffnet.
"In Venezuela zeigen sich Anzeichen für wirtschaftliche Erholung und politische Öffnung. Trotz der Herausforderungen könnte die neue Energie in der Gesellschaft eine Veränderung des politischen Klimas bewirken. Neuwahlen stehen im Raum, jedoch bestehen Zweifel an ihrer Fairness."
Fortgesetzte Repressionen nach umstrittener Wiederwahl von Präsident Museveni in Uganda
- • Yoweri Museveni ist seit 40 Jahren Präsident von Uganda.
- • Mehr als 400 Menschen wurden seit der Wahl im Januar in Uganda festgenommen.
- • Kritiker, inklusive prominenter Oppositionsführer, sind verschwunden.
"Die politische Instabilität in Uganda bleibt besorgniserregend stark, insbesondere durch die gezielten Angriffe auf Oppositionelle und die Reaktion der Regierung auf die Vorwürfe. Die politische Landschaft in Ostafrika ist angespannt, wobei sich autoritäre Maßnahmen in Ländern wie Tansania und Kenia parallel entwickeln."
Uganda: Wahlkommission erklärt Museveni erneut zum Sieger – Internet-Blackout, Gewaltberichte und Streit um Bobi Wine
- • Die ugandische Wahlkommission erklärte Präsident Yoweri Museveni (81) zum Sieger der Präsidentenwahl: 72% der Stimmen für Museveni, 25% für Bobi Wine (BBC).
- • Museveni ist seit 1986 an der Macht und verlängert mit dem Wahlsieg seine rund vier Jahrzehnte währende Amtszeit um weitere fünf Jahre; es ist sein siebter Wahlsieg (BBC).
- • Bobi Wine wies das Ergebnis als „fake results“ zurück und sprach von „ballot stuffing“; konkrete Belege legte er bislang nicht vor, eine offizielle Reaktion der Behörden auf die Betrugsvorwürfe blieb zunächst aus (BBC).
"Mit der offiziellen Bestätigung des Wahlsiegs von Museveni bleibt die Lage angespannt: Oppositionsvorwürfe (u.a. zu mutmaßlichen Entführungen, Einsatz von Sicherheitskräften und Problemen bei der Wähleridentifikation) dürften den politischen Streit anheizen. Ob und wann der Internetzugang wiederhergestellt wird und wie Behörden auf mögliche Proteste reagieren, ist zentral für die weitere Entwicklung. Unabhängige Überprüfung vieler Vorwürfe bleibt durch Kommunikationsbeschränkungen und widersprüchliche Angaben erschwert."