Teilen:
Trump reist mit Rekord-US-Delegation zum WEF 2026 nach Davos – neue Zoll- und Greenland-Drohungen verschärfen Spannungen
US-Präsident Donald Trump nimmt 2026 mit der bislang größten US-Delegation am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teil; zur Delegation gehören Außenminister Marco Rubio sowie die Minister Scott Bessent (Finanzen) und Howard Lutnick (Handel).
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Donald Trump nimmt 2026 mit der bislang größten US-Delegation am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teil; zur Delegation gehören Außenminister Marco Rubio sowie die Minister Scott Bessent (Finanzen) und Howard Lutnick (Handel).
- • Neu: Laut Bericht reist auch Trumps Sondergesandter Steve Witkoff mit nach Davos.
- • Das WEF-Motto lautet „A Spirit of Dialogue“.
- • Das Treffen findet vor einem angespannten geopolitischen Hintergrund statt; der Krieg in der Ukraine dauert an und Präsident Wolodymyr Selenskyj wird in Davos erwartet.
- • Eine WEF-Umfrage unter mehr als 1.300 Befragten nennt „geoökonomische Konfrontation“ als größtes Risiko der kommenden zwei Jahre; zweitgenannt ist ein Krieg zwischen Staaten.
- • Mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie 55 Wirtschafts- und Finanzminister und über 800 Spitzenmanager werden erwartet.
- • Unternehmen zahlen laut Bericht 27.000 Schweizer Franken pro Delegationsmitglied zuzüglich Mitgliedsbeitrag; das WEF subventioniert damit teilweise auch Teilnehmende aus zivilgesellschaftlichen Gruppen.
- • Neu: Kurz vor Davos drohte Trump europäischen Verbündeten – einschließlich Großbritannien – mit Strafzöllen, falls sie seinen Plan zur Annexion Grönlands nicht unterstützen; EU-Botschafter berieten dazu laut Bericht in Notfallgesprächen.
- • Neu: UN-Generalsekretär António Guterres wird ebenfalls in Davos erwartet und warnte öffentlich vor einer Erosion internationalen Rechts, wenn Staaten Regeln selektiv anwenden.
- • Neu: Der WEF-Präsident Børge Brende sagte vor Davos, die Tagung finde vor dem „kompliziertesten geopolitischen Hintergrund seit Gründung des WEF“ statt.
- • WEF-Gründer Klaus Schwab wird nicht erwartet; nach einer Untersuchung wurde er laut WEF im August von „wesentlichem Fehlverhalten“ entlastet.
US-Präsident Donald Trump wird zur WEF-Jahrestagung 2026 in Davos mit der größten US-Delegation in der Geschichte des Forums anreisen. Neben Außenminister Marco Rubio sowie Finanzminister Scott Bessent und Handelsminister Howard Lutnick gehört nach neuen Angaben auch Sondergesandter Steve Witkoff zum Team. Das Forum steht zwar unter dem Motto „A Spirit of Dialogue“, findet jedoch in einem besonders angespannten Umfeld statt: Der Krieg in der Ukraine dauert an, Präsident Wolodymyr Selenskyj wird in Davos erwartet.
Neue Brisanz erhält das Treffen durch Trumps jüngste Drohungen mit Strafzöllen gegen Verbündete – einschließlich Großbritanniens – falls diese seinen Plan zur Annexion Grönlands nicht unterstützten; laut Bericht führten EU-Botschafter dazu Notfallberatungen. Gleichzeitig verweisen WEF-Daten auf wachsende Systemrisiken: In einer Befragung von über 1.300 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gilt „geoökonomische Konfrontation“ als dringendstes Risiko der nächsten zwei Jahre, gefolgt von der Gefahr eines Kriegs zwischen Staaten. In Davos werden erneut Debatten über Freihandel, transatlantische Zusammenarbeit, Ukraine-Unterstützung, Notenbank-Unabhängigkeit, Rüstungsausgaben und KI-Regulierung erwartet. Zusätzlich wird UN-Generalsekretär António Guterres in den Alpen auftreten und vor einer Aushöhlung des internationalen Rechts warnen. Insgesamt rechnet das WEF mit mehr als 60 Staats- und Regierungschefs, 55 Wirtschafts- und Finanzministern sowie über 800 Topmanagern; Unternehmen zahlen laut Bericht 27.000 Schweizer Franken pro Delegationsmitglied zuzüglich Mitgliedsbeitrag. WEF-Gründer Klaus Schwab wird nicht erwartet; er wurde laut WEF nach einer Untersuchung im August von wesentlichem Fehlverhalten entlastet.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.