Das Unwort des Jahres 2025 ist 'Sondervermögen'.
Die Jury kritisiert den Begriff als irreführend, da er die wahre Bedeutung, nämlich die Schuldenaufnahme, verschleiert.
Im öffentlichen und politischen Sprachgebrauch wurde 'Sondervermögen' vermehrt verwendet und prägte die Debatte über Staatsverschuldung und Investitionsprogramme deutlich.
Auf Platz zwei der Unwörter 2025 steht 'Zustrombegrenzungsgesetz', das Zuwanderung negativ konnotiert.
Die Jury besteht aus vier Sprachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, einer Journalistin sowie jährlich wechselnden Mitgliedern.
Ronen Steinke, ein Autor, Jurist und Journalist, war dieses Jahr Teil der Jury.
Insgesamt gab es 2.631 Einsendungen mit 553 verschiedenen Ausdrücken, von denen rund 70 den Kriterien der Jury entsprachen.