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"Sondervermögen" zum Unwort des Jahres gekürt
"Sondervermögen" wurde als Unwort des Jahres 2025 ausgewählt.
Wichtige Fakten
- • "Sondervermögen" wurde als Unwort des Jahres 2025 ausgewählt.
- • Der Begriff wird als irreführend kritisiert, da er Schuldenaufnahme verschleiert.
- • Die Jury setzt sich aus Sprachwissenschaftlern, einer Journalistin und wechselnden Mitgliedern zusammen.
- • Der Ausdruck "Zustrombegrenzungsgesetz" landete auf Platz zwei und wird wegen seiner negativen Konnotation von Zuwanderung kritisiert.
Zum Unwort des Jahres 2025 wurde der Begriff "Sondervermögen" gewählt. Die unabhängige Jury der "Unwort des Jahres"-Aktion kritisiert den Begriff als irreführend, da er die Aufnahme von Schulden verschleiere. "Sondervermögen" wurde im politischen Diskurs intensiv genutzt und beeinflusste die Debatte über Staatsverschuldung und Investitionsprogramme maßgeblich. Im Gegensatz zum alltäglichen Verständnis, das "Sondervermögen" als abgetrenntes Eigentum begreift, beschreibt der Begriff im Kontext des Staatshaushalts einen Nebenhaushalt mit Schuldenaufnahme. Auf Platz zwei landete "Zustrombegrenzungsgesetz", das Zuwanderung negativ konnotiert. Die unabhängige Jury umfasst Sprachwissenschaftler und wechselnde Mitglieder. Ziel der Aktion ist es, Begriffe auszuzeichnen, die gegen Menschenwürde und Demokratie verstoßen oder irreführend sind.
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