DAX zum Wochenschluss leicht im Minus – Trump-Drohungen zu Grönland belasten, Klöckner & Co. springt
- • Der DAX schloss zum Wochenschluss 0,22 Prozent tiefer bei 25.297 Punkten, nachdem er lange seitwärts gelaufen war.
- • Auslöser für die späte Verkaufsneigung waren neue Aussagen von US-Präsident Donald Trump: Er drohte Ländern mit neuen Zöllen, die seine Besitzansprüche auf Grönland nicht unterstützen.
- • Der DAX markierte in der Woche bei 25.507 Punkten ein Rekordhoch und liegt seit Jahresbeginn weiter etwas mehr als drei Prozent im Plus.
"Nach dem Rekordhoch bleibt der DAX zwar nahe seiner Bestmarke, kurzfristig dürfte die Richtung jedoch stark von geopolitischen Schlagzeilen (insbesondere rund um Grönland) und der US-Handelspolitik abhängen. Gleichzeitig stützen Konjunkturhoffnungen für 2026 sowie Themen wie Energiewende und KI einzelne Sektoren, während zyklische Branchen wie Chemie anfällig bleiben."
DAX klettert wieder leicht – Rückenwind von US-Banken und TSMC, aber Risiken bleiben
- • Der DAX schloss am 15.01.2026 bei 25.352 Punkten und legte damit knapp 0,3 % zu.
- • Das frische Allzeithoch liegt bei 25.508 Punkten.
- • Anleger zeigten sich über weite Strecken zurückhaltend; zuletzt gewann der Index jedoch in den Schlussminuten Schwung.
"Die Stimmung hat sich leicht aufgehellt: Positive US-Bankenzahlen, ein robustes TSMC-Ergebnis und Rückenwind von der Wall Street stützen die Kurse, sodass der DAX wieder in Richtung Allzeithoch tendiert. Kurzfristig könnten jedoch Gewinnmitnahmen rund um neue Rekorde, anhaltende geopolitische Unsicherheiten (Iran) und Ölpreisschwankungen Rückschläge bringen. Entscheidend bleiben die weiteren Berichte der US-Banken und die kommenden Unternehmenszahlen in Europa sowie die Frage, ob die Großhandelspreisinflation zunehmend auf die Verbraucherpreise durchschlägt."
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