Verkehrsstreiks weiten sich aus: ÖPNV-Ausfälle, Eurowings-Piloten und BER-Flugstopp
- • Ver.di ruft zu Warnstreiks im ÖPNV in Bayern, NRW und Hamburg auf.
- • 94% der Eurowings-Piloten stimmten in Urabstimmung für Streik.
- • BER stellt wegen Warnstreiks am Mittwoch den gesamten Passagierflugbetrieb ein.
"Die anhaltenden Streiks im Verkehrssektor führen zu erheblichen Beeinträchtigungen für Reisende und unterstreichen die angespannte Tariflage in mehreren Branchen."
Ver.di-Warnstreiks legen öffentlichen Nahverkehr in Deutschland lahm
- • Ver.di streikt seit Freitag im öffentlichen Nahverkehr.
- • Busse, Trams und U-Bahnen fallen in fast allen Bundesländern aus.
- • Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne.
"Die Streiks könnten den Druck auf die Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen erhöhen."
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Warnstreiks legen öffentlichen Nahverkehr bundesweit lahm
- • Ver.di-Streiks am 27./28.02.2026 legen Nahverkehr in fast allen Bundesländern lahm.
- • Deutsche Bahn (Regional-/Fernverkehr, S-Bahnen) ist nicht betroffen und fährt planmäßig.
- • Tarifverhandlungen laufen seit November 2025; ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen und teils höhere Löhne.
"Die Gewerkschaft ver.di droht mit weiteren Streiks, sollten die Arbeitgeber bis Dienstag kein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, was zu anhaltenden Beeinträchtigungen im Nahverkehr führen könnte."
Verdi-Warnstreiks legen öffentlichen Nahverkehr am Freitag und Samstag lahm
- • Verdi ruft zu bundesweiten Warnstreiks am Freitag und Samstag im ÖPNV auf.
- • Busse, Tram- und U-Bahnen sind betroffen, Deutsche Bahn-Züge fahren normal.
- • Etwa 100.000 Beschäftigte sind in dieser Tarifrunde bundesweit involviert.
"Die Warnstreiks werden den öffentlichen Nahverkehr in weiten Teilen Deutschlands erneut nahezu komplett zum Erliegen bringen und voraussichtlich zu erhöhtem Autoverkehr und Staus führen."
Entscheidungswoche für Tarifverhandlungen zwischen Deutscher Bahn und GDL
- • Die GDL fordert 8% mehr Geld für Lokführer.
- • Die Bahn bietet 3,8% Lohnplus plus 2,2% durch Tarifanpassungen.
- • Die Laufzeit ist umstritten: Bahn will 30 Monate, GDL 12 Monate.
"Ein Scheitern der Verhandlungen könnte zu erheblichen Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs im März führen."
Bundesweite Warnstreiks vor entscheidender Tarifrunde im öffentlichen Dienst
- • Ver.di und dbb fordern 7% mehr Lohn oder mindestens 300 Euro monatlich.
- • Arbeitgeber schlagen 5% Erhöhung über 29 Monate vor, Gewerkschaften kritisieren dies als zu niedrig.
- • Warnstreiks betreffen Unikliniken, Hochschulen, Kitas und Behörden in fast allen Bundesländern.
"Die Verhandlungen am 11. Februar in Potsdam werden zeigen, ob sich die Parteien angesichts der scharfen Positionen auf einen Kompromiss einigen können, wobei die Gewerkschaften eine Mitgliederbefragung zur Legitimierung des Ergebnisses planen."
Chemie-Tarifverhandlungen: Null-Runde gegen Reallohnausgleich
- • Fast 600.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmabranche warten auf neue Tarifverträge.
- • Arbeitgeber fordern Null-Runde wegen struktureller Krise, Gewerkschaft will Reallohnverlust ausgleichen.
- • Produktionsniveau liegt 20% unter 2018, hohe Energie- und CO2-Kosten belasten Wettbewerbsfähigkeit.
"Eine schnelle Einigung bei den Tarifverhandlungen ist trotz historisch friedlicher Verhandlungen in der Chemieindustrie diesmal nicht zu erwarten."
Warnstreiks bei den Ländern sollen ausgeweitet werden: Kitas, Unikliniken und Verwaltungen im Fokus
- • ver.di und der dbb kündigen an, die Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder ab der kommenden Woche deutlich auszuweiten.
- • Betroffen sein sollen unter anderem Unikliniken, Kitas und Verwaltungen; genannt werden zudem Stadtstaaten (Erzieher), Straßenräumdienste, Rechenzentren und Finanzämter.
- • Nach der zweiten Verhandlungsrunde in Potsdam kritisiert ver.di-Chef Frank Werneke, die Länder-Arbeitgeber hätten noch kein verbindliches Angebot vorgelegt.
"Sollten die Arbeitgeber bis Februar kein Angebot vorlegen, dürften die Arbeitsniederlegungen weiter zunehmen und den Betrieb öffentlicher Einrichtungen auch in den Winterferien spürbar beeinträchtigen."
Tarifverhandlungen der Bahn: Ein neuer Ansatz unter neuem Vorsitz
- • Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) fordert in den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn eine Gehaltserhöhung von acht Prozent.
- • Während der Friedenspflicht im Januar und Februar sind keine Streiks angesetzt.
- • Der neue GDL-Vorsitzende Mario Reiß strebt eine Einigung am Verhandlungstisch ohne Streiks an.
"Der Ausgang der Verhandlungen könnte richtungsweisend für die Zukunft der Bahn und ihre Servicequalität sein."