Alle Artikel zu diesem Thema auf einen Blick.
ver.di und der dbb kündigen an, die Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder ab der kommenden Woche deutlich auszuweiten.
Betroffen sein sollen unter anderem Unikliniken, Kitas und Verwaltungen; genannt werden zudem Stadtstaaten (Erzieher), Straßenräumdienste, Rechenzentren und Finanzämter.
Nach der zweiten Verhandlungsrunde in Potsdam kritisiert ver.di-Chef Frank Werneke, die Länder-Arbeitgeber hätten noch kein verbindliches Angebot vorgelegt.
Die Gewerkschaften fordern für mehr als 920.000 Tarifbeschäftigte der Länder sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro.
Die nächste und voraussichtlich abschließende Verhandlungsrunde ist für den 11. bis 13. Februar geplant; Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel zeigt sich zuversichtlich für einen Abschluss im Februar.
"Sollten die Arbeitgeber bis Februar kein Angebot vorlegen, dürften die Arbeitsniederlegungen weiter zunehmen und den Betrieb öffentlicher Einrichtungen auch in den Winterferien spürbar beeinträchtigen."
"Der Ausgang der Verhandlungen könnte richtungsweisend für die Zukunft der Bahn und ihre Servicequalität sein."