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Inland 16.01.2026, 18:41 Aktualisiert: 16.01.2026, 20:05

Warnstreiks bei den Ländern sollen ausgeweitet werden: Kitas, Unikliniken und Verwaltungen im Fokus

ver.di und der dbb kündigen an, die Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder ab der kommenden Woche deutlich auszuweiten.

Wichtige Fakten

  • ver.di und der dbb kündigen an, die Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder ab der kommenden Woche deutlich auszuweiten.
  • Betroffen sein sollen unter anderem Unikliniken, Kitas und Verwaltungen; genannt werden zudem Stadtstaaten (Erzieher), Straßenräumdienste, Rechenzentren und Finanzämter.
  • Nach der zweiten Verhandlungsrunde in Potsdam kritisiert ver.di-Chef Frank Werneke, die Länder-Arbeitgeber hätten noch kein verbindliches Angebot vorgelegt.
  • Die Gewerkschaften fordern für mehr als 920.000 Tarifbeschäftigte der Länder sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro.
  • Die nächste und voraussichtlich abschließende Verhandlungsrunde ist für den 11. bis 13. Februar geplant; Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel zeigt sich zuversichtlich für einen Abschluss im Februar.
Die Gewerkschaften ver.di und der Beamtenbund dbb wollen die Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder ab der kommenden Woche deutlich ausweiten. Nach der zweiten Verhandlungsrunde in Potsdam sagte ver.di-Chef Frank Werneke, die Länder-Arbeitgeber hätten trotz mehrfacher Aufforderung kein verbindliches Angebot vorgelegt; deshalb seien die Beschäftigten aufgerufen, die Forderungen der Gewerkschaften zu unterstützen. Betroffen sein können unter anderem Unikliniken, Kitas und Verwaltungen, zudem auch Erzieherinnen und Erzieher in Stadtstaaten sowie Beschäftigte von Straßenräumdiensten, Rechenzentren oder Finanzämtern. Bereits in den vergangenen Wochen hatten Ausstände zu Beeinträchtigungen etwa in Kitas, Universitäten und Kliniken geführt; dbb-Chef Volker Geyer sprach von der Notwendigkeit, den Druck zu erhöhen. Gefordert werden für über 920.000 Tarifbeschäftigte sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens 300 Euro. Die Warnstreiks könnten bis zur nächsten, für den 11. bis 13. Februar geplanten Runde anhalten.

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