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Tarifverhandlungen der Bahn: Ein neuer Ansatz unter neuem Vorsitz
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) fordert in den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn eine Gehaltserhöhung von acht Prozent.
Wichtige Fakten
- • Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) fordert in den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn eine Gehaltserhöhung von acht Prozent.
- • Während der Friedenspflicht im Januar und Februar sind keine Streiks angesetzt.
- • Der neue GDL-Vorsitzende Mario Reiß strebt eine Einigung am Verhandlungstisch ohne Streiks an.
- • Die Deutsche Bahn hat bisher kein eigenes Angebot vorgelegt.
- • Es bestehen Pläne für umfangreiche strukturelle Veränderungen innerhalb der Deutschen Bahn unter der neuen Chefin Evelyn Palla.
Die erste Tarifrunde der Deutschen Bahn unter dem neuen GDL-Vorsitzenden Mario Reiß beginnt heute. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) fordert eine achtprozentige Gehaltserhöhung, bei der ein Teil durch eine Umstrukturierung des Tarifsystems realisiert werden soll. Während der Friedenspflicht sind bis Ende Februar keine Streiks geplant, und Reiß zeigt sich optimistisch, dass eine Einigung am Verhandlungstisch erreicht werden kann. Die Deutsche Bahn hat bisher kein Gegenangebot präsentiert und verweist auf die derzeitigen Herausforderungen und die geplante Neuaufstellung unter der Leitung der neuen Chefin Evelyn Palla. Es könnte eine kritische Phase bis Ende Februar werden, wenn die Friedenspflicht endet und Streiks möglich werden. Palla strebt umfassende Veränderungen an, um die Qualität des Konzerns zu verbessern.
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