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Eine neue Studie im Fachmagazin Nature zeigt, dass Pestizidrückstände signifikante Auswirkungen auf Bodenlebewesen in Europa haben.
Das Forschungsteam, geleitet von Julia Köninger und Maëva Labouyrie, analysierte fast 400 Bodenproben aus 26 europäischen Ländern.
Die Proben ergaben Rückstände von 63 unterschiedlichen Pflanzenschutzmitteln, darunter das Abbauprodukt AMPA von Glyphosat.
Pestizide beeinflussen die Bodenfruchtbarkeit und die Aktivität von Kleinstlebewesen wie Regenwürmern und Bakterien negativ.
Die EU-Kommission plant, die Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln zu erleichtern, was von Experten stark kritisiert wird.
"Um den Einfluss von Pestiziden auf Bodenökosysteme und die landwirtschaftliche Produktion besser zu verstehen, ist eine vertiefte Forschung notwendig. Bestehende Pläne zur Erleichterung der Pflanzenschutzmittel-Zulassung müssen angesichts der neuen Erkenntnisse kritisch hinterfragt werden."
"Die indonesische Regierung zeigt mit dem Widerruf der Betriebserlaubnisse von 28 Unternehmen einen ernsthaften Willen zum Schutz des fragilen Batang-Toru-Ökosystems. Es besteht Hoffnung, dass dies zu einer nachhaltigen Erholung des Gebiets und dem Schutz der bedrohten Tapanuli-Orang-Utans führt. Gleichzeitig sind weiterhin Anstrengungen notwendig, um die vollständige Wiederherstellung der Umwelt und den Schutz der verbliebenen Populationen zu gewährleisten."