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Neue Studie zeigt dramatische Auswirkungen von Pestiziden auf Bodenökosysteme in Europa
Eine neue Studie im Fachmagazin Nature zeigt, dass Pestizidrückstände signifikante Auswirkungen auf Bodenlebewesen in Europa haben.
Wichtige Fakten
- • Eine neue Studie im Fachmagazin Nature zeigt, dass Pestizidrückstände signifikante Auswirkungen auf Bodenlebewesen in Europa haben.
- • Das Forschungsteam, geleitet von Julia Köninger und Maëva Labouyrie, analysierte fast 400 Bodenproben aus 26 europäischen Ländern.
- • Die Proben ergaben Rückstände von 63 unterschiedlichen Pflanzenschutzmitteln, darunter das Abbauprodukt AMPA von Glyphosat.
- • Pestizide beeinflussen die Bodenfruchtbarkeit und die Aktivität von Kleinstlebewesen wie Regenwürmern und Bakterien negativ.
- • Die EU-Kommission plant, die Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln zu erleichtern, was von Experten stark kritisiert wird.
Die neue Studie, veröffentlicht im Fachmagazin Nature, unterstreicht die dramatischen Auswirkungen von Pestizidrückständen auf Bodenökosysteme in Europa. Ein internationales Forschungsteam analysierte fast 400 Proben aus 26 Ländern und stellte Rückstände von 63 Pflanzenschutzmitteln fest. Diese Stoffe schädigen die vielfältigen Bodenlebewesen, die entscheidend für die Bodengesundheit und die Ernährungssicherheit sind. Die aktuelle Diskussion über die geplante Vereinfachung der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln durch die EU-Kommission sorgt für Besorgnis unter Experten. Es wird deutlich, dass weniger, statt mehr Chemikalieneinsatz, die nachhaltigere Lösung darstellt.
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